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Willkommen auf dem Recruiting-Blog von Catch Talents

Auf unserem Blog finden Sie regelmäßig interessante Beiträge und Informationen rund um die Themen Personalsuche und -auswahl.

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Employer Branding - Na, Sie sind ja ´ne Marke...!?

Employer Branding

Na, Sie sind ja ´ne Marke...!?
 
Was ist das?
Was man unter Employer Branding versteht, steckt zum größten Teil schon in der Übersetzung: “Arbeitgebermarketing”. Es geht also darum, ein Unternehmen als Arbeitgeber zu vermarkten - ganz ähnlich wie ein Produkt vermarktet wird. Hierzu zählen sämtliche strategische Maßnahmen, die das Unternehmen sowohl für aktuelle Mitarbeiter als auch für neue Bewerber attraktiv machen.
 

Ziele

Employer Branding spricht zwei verschiedene Zielgruppen und damit auch verschiedene Ziele an. Die eine Zielgruppe sind die bereits im Unternehmen arbeitenden Mitarbeiter. Diese sollen durch Employer Branding Maßnahmen ans Unternehmen gebunden und ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen gesteigert werden. 
Die andere Zielgruppe sind die Bewerber. Durch entsprechende Maßnahmen wird das Unternehmen attraktiver gestaltet und neue Mitarbeiter werden dazu gewonnen.
 

Umsetzung

Der erste Schritt ist eine Analyse der aktuellen Situation. Wie ist das aktuelle Image des Unternehmens? Was sagen Mitarbeiter und Bewerber über das Unternehmen? Und aus welchen Kanälen stammt dieses Feedback? Falls bisher schon Maßnahmen ergriffen wurden, sollten diese ebenso analysiert werden, um herauszufinden welche Maßnahmen erfolgreich waren. Auch die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens sollten herausgearbeitet werden. Was unterscheidet das Unternehmen von anderen? Wo gibt es Probleme? Dabei hilft es auch, aktiv Mitarbeiter und Bewerber zu befragen. Was schätzen sie am Unternehmen? Was stört am Arbeitsplatz? Wie fanden die Bewerber den Bewerbungsprozess? Was könnte besser laufen?
Zusätzlich sollte die Zielgruppe definiert und überlegt werden, wie diese am besten erreicht werden kann.
Nach einer gründlichen Ist-Analyse müssen Ziele gesetzt werden. Was soll mit den Maßnahmen erreicht werden? Im besten Fall sollten diese Ziele messbar sein und regelmäßig kontrolliert werden. Welches Image soll das Unternehmen haben? Welche Vorteile gegenüber anderen Unternehmen können und sollten angeboten werden?
Nachdem eine Strategie entwickelt wurde, geht es an die konkrete Umsetzung.
Passend zu den festgelegten Zielen und der Zielgruppe sollten die Kommunikationskanäle ausgewählt und konkrete Maßnahmen geplant werden. 
Online lässt sich das über Karriereseiten oder die Unternehmenswebsite, aber auch über einen Blog oder Social Media umsetzen. Hier können beispielsweise Erfolgsgeschichten und Interviews mit verschiedenen Mitarbeitern veröffentlicht werden. Durch einen Instagram Takeover kann ein Mitarbeiter ganz frei und locker seinen typischen Arbeitsalltag dokumentieren. Auch hier ist es wichtig authentisch zu bleiben, da gestellte Szenen schnell auffallen.
Aber auch die direkte Kommunikation ist möglich. Dazu gehört auch das Verhalten innerhalb der Firma, sowohl zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern als auch zwischen den Mitarbeitern. Auch besondere Vorzüge wie kostenlose Getränke, Mittagessen oder Snacks sind denkbar. Durch Firmenevents kann das Ganze noch unterstützt werden. Für Maßnahmen, die potenzielle Bewerber ansprechen sollen, eignen sich auch Jobmessen oder Veranstaltungen der Hochschulen.
Auch der gesamte Bewerbungsprozess sollte an die Maßnahmen angepasst werden: Individuelle Kommunikation statt Massenmails.
Die durchgeführten Maßnahmen sollten regelmäßig analysiert und neu bewertet werden. Welche Maßnahmen führen zum Erreichen der festgelegten Ziele? Dabei hilft auch ein aktiver Austausch, sowohl mit den Mitarbeitern als auch mit den Bewerbern.
 
Fazit
 
Fachkräfte sind Mangelware und die wenigsten Arbeitnehmer bleiben heutzutage ihr gesamtes Leben einem Unternehmen treu. Heute ist es umso wichtiger nicht nur seine Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten, sondern auch sich selbst als Arbeitgeber.
Durch Employer Branding Maßnahmen kann die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht werden. Zufriedene Mitarbeiter sind nicht nur loyaler, sondern sie erbringen auch eine bessere Leistung. Ein weiterer Nebeneffekt: Zufriedene Mitarbeiter kommunizieren dies auch nach außen hin, sodass sie als Markenbotschafter dienen und potenzielle Bewerber beeinflussen können.
Um all dies zu erreichen muss sich ein Unternehmen ein eigenes Profil aufbauen. Fast jedes Unternehmen wirbt damit besonders wertschätzend zu sein, seine Mitarbeiter zu fördern oder ein besonders innovatives Arbeitsumfeld zu haben. Unternehmen müssen herausfinden was sie wirklich einzigartig macht.
 

💡 Tipp: Viele Arbeitnehmer legen besonderen Wert auf einen nachhaltig arbeitenden Arbeitgeber. Mehr dazu HIER

 
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Tags: hr, recruiting, socialmedia,

Nachhaltigkeit im Unternehmen - Nicht nur gut für die Umwelt

Nachhaltigkeit im Unternehmen

Nicht nur gut für die Umwelt

 

Warum nachhaltig arbeiten?

Der wohl wichtigste Grund nachhaltig zu arbeiten, findet sich bereits in der Überschrift wieder. Nachhaltigkeit ist gut für unsere Umwelt. Wir haben nur diesen einen Planeten und eine beschränkte Menge an natürlichen Ressourcen. Diese müssen geschützt und mit Bedacht verarbeitet werden. 
 
Ein nachhaltig handelndes Unternehmen hat aber noch mehr Vorteile. Vielen Arbeitnehmern ist es heutzutage wichtig, sich mit dem Unternehmen und den Unternehmensgrundsätzen identifizieren zu können. Die Themen Natur und Umweltschutz nehmen, gerade im Bewusstsein der jüngeren Generationen, einen immer höheren Stellenwert ein. Infolgedessen entscheiden sich viele Arbeitnehmer bewusst für Unternehmen, die nachhaltig arbeiten
 
Mitarbeiter, die in umweltfreundlichen Unternehmen arbeiten, weisen meist eine besonders positive Work-Life-Balance auf und sind im Allgemeinen zufriedener.
Doch nicht nur die Mitarbeiter wünschen sich einen nachhaltigen Arbeitgeber, auch Verbraucher legen immer mehr Wert auf ein “grünes” Image. Durch die positive Beeinflussung des Markenimages werden zusätzlich Investoren auf Unternehmen aufmerksam und auch vom Staat gibt es verschiedene Förderungen für besonders umweltfreundliche Unternehmen. 
In Folge des verantwortlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen werden diese nicht nur geschont, sondern es können auch Kosten eingespart werden. 
 

Nachhaltigkeit umsetzen und planen

Der erste Schritt, um nachhaltiger zu arbeiten, ist die Analyse der aktuellen Situation. Wie sieht der ökologische Fußabdruck aus? Wie hoch ist der aktuelle Energieverbrauch? In dem Zusammenhang ist besonders der Energieverbrauch und die Nutzung der Heizung und Klimaanlage interessant. Aber auch andere interne Prozesse wie das Abfallmanagement und die Logistik sollten betrachtet werden. Auch eine Analyse wie die Mitarbeiter zur Arbeit kommen oder wie häufig sie für Termine das Flugzeug nutzen müssen ist sinnvoll.
 
Durch die gründliche Analyse des Ist-Zustandes können die Stellen gefunden werden, die verbessert werden können und werden sollen. Um dies zu erreichen können auch andere Dienstleister in Anspruch genommen werden. Vor allem im Bereich der Startups gibt es viele kleine und große innovative Ideen, welche Arbeit grüner machen. 
Der Fortschritt, der mit den beschlossenen Maßnahmen erreicht wird, sollte auch immer gemessen werden, um zu beurteilen welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Die Ergebnisse dieser Messungen sollten auch den Mitarbeitern regelmäßig mitgeteilt werden. Die Information, wie viele Bäume für das Papier im Büro nicht gefällt oder wie viel CO2 durch Busfahren eingespart wurde, dient als zusätzliche Motivation
 
Die einmal entschiedenen Maßnahmen und Ziele, die damit erreicht werden sollen, sollten auch immer wieder in Frage gestellt und angepasst werden. 
 

Beispiele für Nachhaltigkeit…

…im Unternehmen 
Nachhaltigkeit ist etwas, das nicht nur nebenbei laufen sollte, sondern etwas, dass fest im Unternehmen verankert sein muss. Dies fängt auch bei der Wahl der Partner an. Diese sollten ebenfalls nachhaltig arbeiten. Catch Talents nutzt beispielsweise Anbieter wie STRATO AG (darüber mieten wir unsere Server) und united-domains AG (Vermietung unserer E-Mail und DNS-Server), die CO2 neutralen Strom oder 100% Ökostrom nutzen. Auch das Unternehmen sollte möglichst CO2 neutral arbeiten und gerade bei Produktionsstätten darauf achten diese ständig weiterzuentwickeln, um Wasser und Ressourcen zu sparen.
 
… im Büro
Auch das Büro sollte “grün” gestaltet werden. Am besten sogar wortwörtlich. Durch viele Pflanzen im Büro wird nicht nur das Raumklima verbessert, sondern auch der Lärmpegel reduziert. 
Ein großes Problem in vielen Büros sind auch immer noch die unnötigen Berge von Papier, die täglich ausgedruckt werden. Da die meisten Arbeiten in der Regel am Computer erledigt werden, können Dokumente, die beispielsweise in Meetings benötigt werden, auch in elektronischer Form bereitgestellt werden. Falls es doch notwendig ist etwas auszudrucken lohnt es sich auf Farbkopien zu verzichten und wenn möglich Papier doppelseitig zu bedrucken. Nicht mehr benötigte Ausdrucke können auch weiterhin als Schmierzettel für Notizen verwendet werden.
 
Auch Strom lässt sich im Büro meist weiter einsparen. Nicht benötigte Beleuchtung kann ebenso ausgeschaltet werden, wie andere nicht benötigte elektrische Geräte. Bei der Nutzung der Klimaanlage oder der Heizung sollten sich alle Mitarbeiter auf eine Temperatur einigen. Im Winter kann diese auch um einige Grad reduziert werden. 
Ein beliebter Bereich in jedem Büro ist die Kaffeeküche oder der Pausenraum. Neben Fair Trade Kaffee können hier auch regionales Obst und Gemüse angeboten werden. Um den Gebrauch von Einwegflaschen zu verringern, können wiederverwendbare Flaschen aus Glas oder Edelstahl angeboten werden. Diese stellen auch ein schönes Willkommensgeschenk für neue Mitarbeiter dar.
Sie können außerdem individuell mit dem Logo der Firma verziert werden und dienen so auch als Werbung, wenn Mitarbeiter diese außerhalb des Büros benutzen.
 
… für Mitarbeiter
Mitarbeiter können ebenso in die nachhaltige Arbeit eingebunden werden. Unternehmen können die Mitarbeiter bei der Organisation von Fahrgemeinschaften unterstützen. Auch die Nutzung von Fahrrad und ÖPNV kann attraktiver gestaltet werden. Beispielsweise können Sonderurlaubstage angeboten werden, wenn die Mitarbeiter eine bestimmte Anzahl an Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 
Gemeinsam mit den Mitarbeitern können auch nachhaltige Events organisiert werden. Warum nicht einmal bei einem gemeinsamen Spaziergang Müll einsammeln oder auf Tauschbörsen nicht mehr benötigte Kleidung oder Kinderspielzeug anbieten. Übrig gebliebene Sachen können auch gesammelt und gespendet werden. Viele Organisationen freuen sich auch über eine Spende in Form von Arbeitszeit. Während der normalen Arbeitszeit können sich die Mitarbeiter für ein gemeinsames Projekt einsetzen. Im Frühling benötigen beispielsweise viele Kindergärten Hilfe im Außenbereich und auch Alten- sowie Tierheime freuen sich über tatkräftige Unterstützung. Die gemeinsame Arbeit an einem karitativen Projekt kann auch als Teambuilding-Maßnahme dienen und insbesondere neuen Mitarbeiter bei der Integration in ein bestehendes Team helfen.
 
 
…außerhalb der Firma
Nachhaltigkeit beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Arbeitsräume des Unternehmens. Es gibt viele Organisationen die Unterstützung benötigen. Die Bandbreite an benötigter Unterstützung ist dabei breit gefächert, sodass für jedes Unternehmen das passende dabei ist. Der einfachste Weg ist meist die finanzielle Unterstützung, aber auch Hilfe mit Sachspenden, wie Sanitäranlagen für Entwicklungsländer sind gefragt. Catch Talents unterstützt beispielsweise folding@home: Überschüssige Serverleistung wird für medizinische Grundlagenforschung benutzt. 
 
 

Fazit

 
Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt und unsere Zukunft auf diesem Planeten, sondern bietet auch Vorteile auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Nicht erst seit Fridays for Future legen immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit und umweltbewusste Arbeit. Dasselbe erwarten sie auch von ihrem Arbeitgeber. 
Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit gibt es viele kleine Möglichkeiten nachhaltig zu handeln. 
Statt Weihnachtsgrüße per Post zu verschicken, kann dies via E-Mail geschehen und auch kleine Weihnachtsgeschenke für Kunden können nachhaltig gestaltet werden. Catch Talents hat letztes Jahr als Geschenk beispielsweise über die Eden Reforestation Projects bereits über 500 Bäume auf Madagaskar gepflanzt. Dieses Jahr werden 1.000 Bäume für ein Aufforstungsprojekt in Malawi gepflanzt. Das hat den weiteren Vorteil, dass auch die lokale Bevölkerung nachhaltig wirtschaftlich von den heimischen Bäumen leben kann. Mehr Informationen findet ihr HIER
 
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Das neue Jahr steht vor der Tür - also auch der perfekte Zeitpunkt den eigenen ökologischen Fußabdruck zu analysieren und herauszufinden, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.
 
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Tags: hr, recruiting, Umwelt,

Multiposting: Warum Unternehmen auf mehr als ein Pferd setzen sollten

 Multiposting

Warum Unternehmen auf mehr als ein Pferd setzen sollten 

 

Was ist das?

Eine der zentralen Aufgaben im Personalmarketing ist es, Stellenausschreibungen zu erstellen und diese so zu verbreiten, dass sie von möglichst vielen passenden und qualifizierten Kandidaten gesehen werden. Selbstverständlich soll dies weder viel Zeit noch viel Geld kosten. 

Mit Hilfe von Multiposting ist es möglich, eine einmal erstellte Stellenanzeige gleichzeitig auf verschiedenen Jobbörsen hochzuladen und so mit einem Klick die Reichweite der eigenen Stellenanzeige zu erhöhen. Eine große Anzahl an Multiposting-Agenturen und Softwareanbietern bieten dafür ihre Lösungen auf dem Markt an.

 

Jobbörsenkategorien

Jobbörse ist nicht gleich Jobbörse. Fast täglich kommen neue Jobbörsen auf den Markt. Allein bei Catch Talents können Stellenausschreibungen auf über 400 verschiedenen Jobbörsen veröffentlicht werden. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die meisten dieser Jobbörsen kann man in die Kategorien Generalisten, Spezialisten und Regionalisten aufteilen.

Die wohl bekanntesten Jobbörsen gehören zu den generalistischen Jobbörsen. Bei ihnen findet man die größte Auswahl an verschiedenen Stellenausschreibungen und die größte Reichweite. Sie sprechen keine spezielle Zielgruppe an und sind bei vielen Jobsuchenden die erste Anlaufstelle. Bei vielen dieser Jobbörsen sind die Grundfunktionen kostenlos verfügbar und Nutzer müssen erst für Funktionen wie eine bevorzugte Anzeige in der Suche bezahlen. Zu den beliebtesten gehören Stepstone und Monster. 

 

Im Gegensatz dazu ist die Zielgruppe der spezialisierten Jobbörsen eng gesteckt. Ob IT‘ler oder Hotelfachkräfte - für nahezu jede Nische findet man eine eigene Jobbörse. Zwar ist die Reichweite im Gegensatz zu den generalistischen Jobbörsen geringer, dafür die Chance aber höher, dass die Stellenausschreibung von relevanten Bewerbern gesehen wird.

 

Auch bei den regionalen Jobbörsen ist die Zielgruppe enger gefasst. Jedoch beruht diese, im Gegensatz zu den spezialisierten Jobbörsen, nicht auf einer fachlichen Kompetenz, sondern auf regionalen Unterschieden. Der bekannteste Vertreter dürfte hier wohl meinestadt.de sein. 

 

Eine Sonderform stellen die Jobsuchmaschinen dar. Im Gegensatz zu den klassischen Jobbörsen können hier meist keine Stellenausschreibungen hochgeladen werden. Die Ausschreibungen werden, ähnlich wie die Suchergebnisse bei einer Google Suche, aus verschiedenen anderen Jobbörsen zusammengestellt. Auch eine Bewerbung über die Suchmaschine selbst ist meistens nicht möglich. Zu den beliebtesten Jobsuchmaschinen gehören indeed und Kimeta. 

💡Tipp: Auch Social Media Kanäle können für Stellenausschreibungen genutzt werden. Wie das geht könnt ihr HIER nachlesen. 

 

Vorteile

Der größte Vorteil, eine einzelne Stellenausschreibung mit wenigen Klicks auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu veröffentlichen, liegt wohl auf der Hand: Es ist deutlich weniger Aufwand als sie unzählige Male einzeln auf den verschiedenen Portalen hochzuladen. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind für solche Aufgaben meist nur wenige Ressourcen vorhanden. Die große Zeitersparnis stellt auch eine große Kostenersparnis dar, denn wie wir alle wissen: Zeit ist Geld.

Durch die Nutzung der größtmöglichen Reichweite wird sichergestellt, dass die Ausschreibung von möglichst vielen relevanten Bewerbern gesehen wird. Da die wenigsten Jobsuchenden sämtliche Jobbörsen durchsuchen wird so auch die Chance erhöht, dass die Ausschreibung von dem perfekten neuen Mitarbeiter gesehen wird. Dies wird auch durch eine strategische Auswahl von generalistischen und spezialisierten Jobbörsen begünstigt.

 

Nachteile

Die Vorteile von Multiposting überwiegen eindeutig. Gefährlich wird es nur, wenn eine große Reichweite mit vielen qualifizierten Bewerbern gleichgestellt wird und so die eigene Stellenausschreibung auf allen verfügbaren Portalen verbreitet wird, ohne sich über die jeweilige Zielgruppe der einzelnen Jobbörsen bewusst zu sein.

Auch die Analyse der ausgewählten Portale - nachdem schon ein neuer Mitarbeiter gefunden wurde - wird oft vernachlässigt. 

Multiposting selbst hat also keine Nachteile. Die Nachteile entstehen durch falsche oder nicht durchdachte Anwendung der Unternehmen. 

 

Wie sieht eine gute Strategie aus?

Eine gute Multiposting-Strategie kann nur so gut sein wie die Stellenausschreibung, die dadurch verbreitet werden soll. Wie eine gute Stellenausschreibung aussehen soll könnt ihr HIER nachlesen. Nachdem diese erfolgreich erstellt wurde, geht es an die Auswahl der passenden Kanäle. Wie sieht die Zielgruppe aus? Wer soll angesprochen werden? 

Einige Multiposting-Agenturen übernehmen diesen Schritt voll automatisch, sodass das Unternehmen gar nicht genau weiß, wo die Stellenausschreibung überall veröffentlicht wird und wie sinnvoll die Veröffentlichung an der entsprechenden Stelle tatsächlich ist. Wenn eine sehr hohe Reichweite für die Ausschreibung generiert wird, bedeutet das noch nicht, dass sich eine Vielzahl an qualifizierten Bewerbern bewirbt. Ein Mix aus generalistischen und spezialisierten Jobbörsen verspricht meistens den größten Erfolg.

TEASER: Ab nächstem Jahr hilft Euch Catch Talents ganz automatisch bei der Suche nach dem passenden Kanal. Anhand der Stellenausschreibung wird eine dynamische Liste angefertigt, die genau an Eure Anforderungen angepasst ist. 

 

Die Software, die letztendlich für das Multiposting genutzt wird, sollte die ausgewählten Portale selbstverständlich unterstützen und sich durch eine leichte Bedienung auszeichnen. Es sollte außerdem möglich sein, die Stellenausschreibung nicht nur auf den ausgewählten Portalen zu veröffentlichen, sondern sie ganz einfach auch auf der eigenen Website einzubinden. Bei Catch Talents ist dies mit wenigen Klicks möglich. 

 

Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung endet die Arbeit jedoch nicht. Nachdem der passende neue Mitarbeiter gefunden wurde geht es an die Analyse der Zahlen. Welche Jobbörse hat sich bezahlt gemacht? Woher kamen die meisten qualifizierten Bewerbungen? Anhand dieser Daten sollten die Kanäle für zukünftige Stellenausschreibungen angepasst werden.

 

Fazit

Multiposting ist eine gute Möglichkeit, die Reichweite der eigenen Stellenausschreibung zu erhöhen, ohne stundenlang dieselbe Ausschreibung auf verschiedenen Portalen hochzuladen. Der Markt der Multiposting-Agenturen und Softwareanbieter wächst immer mehr und alle versprechen eine riesige Reichweite. Was viele dabei nicht erwähnen: Eine große Reichweite garantiert keine Vielzahl an qualifizierten Bewerbern. Die Portale müssen daher sorgfältig ausgewählt werden. Ein Unternehmen, das einen neuen Softwareentwickler sucht, profitiert wenig davon, wenn die entsprechende Ausschreibung auf einer Jobbörse speziell für Hotels angeboten wird. Auch wenn die Ausschreibung von sehr vielen (wahrscheinlich verwirrten) Hotelfachkräften gesehen wird. 

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Tags: hr, recruiting, stellenausschreibungen,

Social Media Recruiting: Alles Social oder was?
Social Media Recruiting
Alles Social oder was?
 

Die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen über die sozialen Medien zu vermarkten, haben die meisten Unternehmen bereits erkannt. Doch nicht nur neue Kunden lassen sich darüber finden, sondern auch neue Mitarbeiter.

Unter Social Media Recruiting werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die das Personalmarketing in den sozialen Medien nutzt. Dabei kann sowohl aktiv als auch passiv vorgegangen werden. Die passiven Maßnahmen beinhalten die Pflege einer Unternehmensseite in einem oder verschiedenen sozialen Medien und die Moderation der Kommentare. Das Unternehmen baut sich somit eine Corporate Identity auf und sorgt dafür, dass es potenziellen neuen Mitarbeitern positiv auffällt.

Bei der aktiven Suche hingegen werden gezielt User gesucht, die ins Unternehmen passen könnten. Diese werden dann angesprochen, um einen Kontakt herzustellen. Die schnelle und unkomplizierte Kommunikation stellt auch eine der großen Besonderheiten des Social Media Recruitings dar. Dadurch entsteht die Möglichkeit, ein großes Netzwerk von verschiedensten Kontakten aufzubauen.

 

Welche Methoden gibt es?

Die bereits oben genannte aktive Ansprache von potenziell passenden Kandidaten aufgrund ihrer Social Media Profile wird auch Active Sourcing genannt. Wichtig hierbei ist die richtige Formulierung, um die Zielgruppe anzusprechen. Vermieden werden sollten Standardtexte, die massenhaft geschickt werden. Diese Nachrichten werden von der entsprechenden Zielgruppe meist als nervige Spamnachrichten empfunden und ignoriert.

Passiver dagegen ist das Content Marketing und das Employer Branding. Hier geht es darum, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch interessante Inhalte zu wecken. Die dabei geposteten Inhalte sollten natürlich auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sein. Allgemein eignen sich dafür Posts, die die Arbeit im Unternehmen darstellen. Mitarbeiter können sich beispielsweise vorstellen oder von ihrem Arbeitstag berichten. Auch Teamevents oder Feiern können dokumentiert werden, genauso wie Einblicke in die Teamarbeit. Es werden also Geschichten aus dem Unternehmen erzählt, die der Zielgruppe die Möglichkeit geben sich mit dem Unternehmen zu identifizieren und in ihnen gleichzeitig  den Wunsch weckt, zu diesem Team zu gehören.

Eine noch nicht häufig genutzte Methode des Social Media Recruiting ist das Empfehlungsmarketing bzw. Influencer Marketing. Viele Unternehmen nutzen bereits Influencer um ihre Reichweite zu erhöhen und ihre Produkte zu vermarkten, aber im Personalmarketing wird diese Möglichkeit nur selten genutzt. Wichtig ist hierbei, dass die Zielgruppe des Influencers auch genau zu der Zielgruppe des Unternehmens passt. Dann kann beispielsweise der passende Influencer ein Tagespraktikum im Unternehmen machen oder einen Mitarbeiter einen Tag lang begleiten und darüber berichten.

Alle oben genannten Methoden können selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden.

 

Wie sieht gutes Social Media Recruiting aus?

Wie bei jeder Marketingmaßnahme sollte auch hier im Vorfeld eine Strategie entwickelt werden und nicht einfach ohne einen Plan gehandelt werden. Dazu sollten auch Ziele gesetzt werden. Was soll mit den Maßnahmen erreicht werden? Es ist hilfreich, sich bei der Festlegung der Ziele am SMART Modell zu orientieren.

Spezifisch
So konkret und genau formuliert wie nur möglich
Messbar
10 % mehr Follower? 4 neue Mitarbeiter?
Akzeptiert
Das Ziel muss für die involvierten Personen auch erstrebenswert sein
Realistisch
Es bringt nichts Ziele zu formulieren, die nicht erreicht werden können, das lässt die Motivation sinken
Terminierbar
Nennung einer festen Zeitangabe

 

Nachdem die Strategie und das Ziel der Maßnahmen festgelegt wurden, sollten auch einige grundlegenden Richtlinien und Zuständigkeiten geklärt werden. Wer ist für die Social-Media-Kanäle und eventuelle Bewerbungen zuständig? Wie soll mit den potenziellen Kandidaten kommuniziert werden? Sollen sie mit „Du“ oder mit „Sie“ angesprochen werden? Wie wird mit eventuellen Beleidigungen und Lügen umgegangen? All dies muss auch an die jeweilige Zielplattform angepasst werden.

Danach muss eine attraktive Unternehmensseite erstellt werden. Auch diese muss für die ausgewählten Plattformen optimiert werden und zum Corporate Design passen.

Durch regelmäßige Inhalte wird die Unternehmensseite leichter gefunden und bleibt der Zielgruppe im Gedächtnis. Die geposteten Inhalte sollten zur angestrebten Zielgruppe passen, die Nutzer unterhalten und ihre Aufmerksamkeit erregen.

Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile
Nachteile
Zielgruppe wird im persönlichen Umfeld angesprochen
Unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichen Plattformen
Es kann auch Kontakt zu Personen hergestellt werden, die gerade nicht aktiv nach einem neuen Job suchen
Fehler in der Kommunikation können negative Auswirkungen haben und das Unternehmensimage beschädigen („Shitstorm“)
Vor allem die jüngere Generation nutzt soziale Medien zur Jobsuche
Datenschutz muss gewährleistet sein
Hohe Reichweite möglich, wenn interessante Inhalte geteilt werden
RecruiterInnen müssen die einzelnen Kanäle beherrschen, um sie optimal zu nutzen
Ergebnisse der Aktivitäten sind messbar, somit Entscheidungen leicht anpassbar
 
Einfache und schnelle Kommunikation möglich
 
Möglichkeit einen Talent Pool zu erstellen und diesen zu nutzen, wenn neue Mitarbeiter gesucht werden
 

 

Die unterschiedlichen Kanäle

Mittlerweile können Unternehmen eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen für sich nutzen. Alle davon eignen sich für das Employer Branding und das Darstellen des Unternehmens in interessanten Beiträgen.

Den größten Unterschied findet man wohl zwischen den Social Networks und den Business Networks. Da die Nutzer der Social Networks wie Facebook, Twitter und Instagram größtenteils privat unterwegs sind, eignen sich die Plattformen besonders dafür einen authentischen Eindruck von potenziellen Kandidaten zu bekommen.

Im Gegensatz dazu können Unternehmen auf den Business Networks wie XING und LinkedIn mehr Informationen zu den beruflichen Werdegängen der User finden. Da die Nutzer dort im Allgemeinen nicht aus privaten Gründen unterwegs sind, ist die Chance dort höher, dass sie Interesse an neuen Kontakten und Stellenangeboten haben.

Instagram ist die beliebteste Plattform bei den 14- bis 29-jährigen Menschen. Hier empfiehlt es sich mehrmals täglich Fotos und kurze Videos zu posten sowie feste, wiederkehrende Formate zu kreieren, die den Wiedererkennungswert steigern. Beliebt sind auch die Instagram Storys. Bei einem sogenannten „Instagram Story Takeover“ könnte beispielsweise ein Mitarbeiter seinen Arbeitstag in kurzen, unterhaltsamen Videos dokumentieren.

Facebook ist bei den Menschen über 30 Jahren sehr beliebt. Auch hier sollten überwiegend Videos und Fotos gepostet werden, da Posts, die aus reinem Text bestehen, gerne übersehen werden. Die Posts sollten kurz, knackig und unterhaltsam sein.

Bei den Business Networks wie XING und LinkedIn sollten sowohl das Unternehmensprofil als auch die privaten Profile der Recruiter gepflegt werden, um einen professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen. Durch den erweiterten Suchfilter können genau die Kandidaten gefunden und angesprochen werden, die den Auswahlkriterien entsprechen. Wie bei den anderen sozialen Netzwerken, sollte dieses Anschreiben persönlich und individuell gestaltet sein und kein Standardtext, der an 100 Profile verschickt wird.

Vielversprechende Kandidaten, die gerade keinen neuen Job suchen oder für die momentan keine passende Stelle verfügbar ist, können trotzdem in einem Talent Pool vorgemerkt werden. Dieses Netzwerk sollte auch durch regelmäßige Kontakte mit den Kandidaten gepflegt werden.

Fazit

Social Media Recruiting stellt eine gute Möglichkeit dar, zielgruppengenau neue Mitarbeiter zu finden. Allerdings gehört auch einiges an Wissen und Vorbereitung dazu. Vor der Umsetzung jeder Maßnahme muss daher eine Strategie und eine Zielsetzung erarbeitet werden, damit klar wird, was erreicht werden soll und wer gesucht wird.

Dann sollte entschieden werden, welche sozialen Medien für die Umsetzung der Ziele geeignet sind und welche Inhalte und Vorgehensweisen zu den ausgewählten Netzwerken passen.

Durch regelmäßige Postings mit interessanten und unterhaltsamen Inhalten werden potenzielle Kandidaten auf das Unternehmen aufmerksam und durch die Suchfilter können passende neue Mitarbeiter schnell gefunden werden.

Dank der eher lockeren Atmosphäre in den sozialen Medien können Kontakte mit den Nutzern schnell und einfach hergestellt werden und potenzielle neue Mitarbeiter direkt und informell angesprochen werden.

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Tags: hr, recruiting, digitalisierung,

Stellenausschreibungen: Wie schaffe ich es, dass sich der perfekte Bewerber bewirbt?

Stellenausschreibungen 

Wie schaffe ich es, dass sich der perfekte Bewerber bewirbt?

 

Einen neuen Mitarbeiter zu finden gestaltet sich oft schwierig. Für die Suche nach diesem stehen den Personalern verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Die aktive Suche, indem potenzielle Kandidaten persönlich (oder über Headhunter) angesprochen werden oder der passive Weg über eine Stellenausschreibung. Viele Unternehmen scheuen die aktive Suche und lassen sich lieber anschreiben. Doch die Ausschreibung so zu formulieren, dass sich auch genau der Bewerber meldet, den man sich als Arbeitgeber wünscht, ist nicht leicht und wird oft unterschätzt.

Der wichtigste Schritt findet vor der eigentlichen Formulierung statt. Zuerst muss die Frage geklärt werden, wer überhaupt gesucht wird. Hierfür ist es sehr hilfreich sich auch mit den zukünftigen Kollegen des gesuchten Mitarbeiters zu unterhalten. Diese wissen im Allgemeinen sehr genau was der neue Mitarbeiter können muss. Anhand dieser Angaben kann eine Candidate Persona erstellt werden, also eine Art Lebenslauf des perfekten Mitarbeiters. 

Die Candidate Persona kann dann als Grundlage für die Stellenausschreibung dienen. Wie sollte die Ausschreibung aussehen, damit sich der Wunschkandidat bewirbt? Auf welcher Plattform würde der Wunschkandidat nach einem neuen Job suchen? Und auf welchem Weg würde er sich am liebsten bewerben?

 

Wie sollte die Stellenausschreibung aussehen?

 

In erster Linie sollte sie anschaulich, nachvollziehbar und differenziert sein. 

Durch eine gute und übersichtliche Struktur und den Einsatz von Zwischenüberschriften, Absätzen und dem Hervorheben der wichtigsten Wörter, kann sich ein potenzieller Bewerber schnell einen Überblick verschaffen und wird nicht von einem einzigen Textblock erschlagen. Um sofort eine vertraute Verbindung zum Unternehmen herzustellen, ist es sinnvoll sich am Corporate Design zu orientieren. Dafür können die Farben des Unternehmens, das Logo und optional einige passende Bilder verwendet werden.

💡 Tipp: Mit dem Tool von Catch Talents lassen sich leicht übersichtliche Stellenausschreibungen erstellen, die sich perfekt ins Unternehmensbild einfügen.

 

So sollte die Stelle für eine Bürokauffrau/-mann nicht aussehen: ganz ernste firma
So fügt sich die Stelle ins Corporate Design ein: Catch Corporat

 

 

Wie sollte eine Stellenausschreibung aufgebaut sein?

Auch bei einer Stellenausschreibung lässt sich das AIDA-Modell, das ansonsten für Werbestrategien verwendet wird, anwenden. Das AIDA steht für Attention, Interest, Desire und Action. 

Zuerst muss die Aufmerksamkeit (Attention) potenzieller Bewerber geweckt werden. Das funktioniert am Besten mit einem aussagekräftigen Titel. Auch hier sollte wieder auf das bereits erstellte Candidate Persona zurückgegriffen werden. Bei welchem Titel würde sich der Wunschbewerber angesprochen fühlen?

Nachdem die Aufmerksamkeit des potenziellen Bewerbers erregt wurde, gilt es im nächsten Schritt auch das Interesse (Interest) zu  wecken.

Im Untertitel oder in den ersten paar Sätzen der Ausschreibung sollte dafür die Stelle näher beschrieben werden. Wer wird genau gesucht? Ist es eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle? Befristet oder unbefristet?

Der darauffolgende Hauptteil sollte dazu genutzt werden, den Wunsch (Desire) im potenziellen Bewerber zu wecken, sich genau auf diese Stelle zu bewerben. Wie sieht das Unternehmen aus? Welche Aufgaben kommen auf den neuen Mitarbeiter zu? Was kann das Unternehmen dem Bewerber bieten? 

Der letzte Schritt ist dann die Bewerbung selbst (Action). Diese sollte dem potenziellen Bewerber so einfach wie möglich gemacht werden, indem am Anschluss der Ausschreibung gut sichtbar die Kontaktdaten und der zuständige Ansprechpartner stehen. Ein Hinweis, ob die Bewerbung per Post, per E-Mail oder Online über ein eigenes Bewerbungsformular eingereicht werden soll, sollte eingefügt werden. Falls es ein Onlinebewerbungsformular gibt, darf der Link zu diesem auch nicht fehlen.

 

Was gehört in eine Stellenausschreibung?

Grob gesagt sollten in der Stellenausschreibung die fünf W-Fragen geklärt werden.

 

Wer sind wir?

Was macht das Unternehmen besonders? Wie ist die Unternehmenskultur und Philosophie?

 

Was erwarten wir?

Welche Aufgabengebiete und Tätigkeiten kommen auf den zukünftigen Mitarbeiter zu? Wichtig hierbei ist es möglichst konkret zu werden und auf allgemeine Floskeln zu verzichten. Anstatt einer bloßen Aufzählung von Aufgaben, bietet sich hier auch die Beschreibung eines typischen Arbeitstages an.

 

Wen suchen wir?

Welche Anforderungen und Qualifikationen soll der zukünftige Mitarbeiter mitbringen? Die Anforderungen sollten idealerweise nach der Wichtigkeit sortiert werden und auch nachvollziehbar zur ausgeschriebenen Stelle passen.

 

Was bieten wir?

Hier sollten alle Jobdetails und Benefits beschrieben werden. Auch ein ungefährer Gehaltsrahmen und realistische Wochenarbeitszeiten können hier aufgelistet werden. Das sorgt für Transparenz und Offenheit. Auch Zusatzleistungen wie kostenloses Obst oder Getränke sollten erwähnt werden.

 

Wie kann man sich bewerben?

Nicht fehlen darf ein Call-to-Action. Wer ist der zuständige Ansprechpartner (auch für eventuelle Rückfragen)? Wie sollen Bewerbungen eingereicht werden? 

 

 

Was gehört nicht in eine Stellenausschreibung?

 

Seit dem Jahre 2006 verhindert das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) die Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.

Daher sollten Stellenausschreibungen möglichst neutral formuliert werden. 

Vermieden werden sollten Formulierungen, die darauf hindeuten, dass ein bestimmtes Geschlecht gesucht wird. Dazu zählen beispielsweise „Dann sind Sie unser Mann!“ oder Berufsbezeichnungen wie „Sekretärin“ oder „Kaufmann“. Besser ist die Verwendung geschlechtsunabhängiger Oberbegriffe („Pflegekräfte“, „Lehrkräfte“), sprachlicher Symmetrie („Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin“) oder, wenn unbedingt das generische Maskulinum verwendet werden soll, der Zusatz „m/w/d“.

Auch Formulierungen, die andeuten, dass Bewerber mit einem bestimmten Alter gesucht werden, dürfen nicht verwendet werden. Dazu gehören auch Aussagen wie „langjährige Berufserfahrung“ und „Wir sind ein junges, dynamisches Team“. Diese Formulierungen sollten genauso vermieden werden wie Ausdrücke, die auf die ethnische Herkunft schließen lassen, wie „Muttersprache“ und die verpflichtende Angabe des Geburtsortes und Phrasen, die Menschen mit einer Behinderung ausschließen („körperlich belastbar“, „geistig flexibel“).

 

Im Einzelfall sind jedoch Ausnahmen möglich. Wenn die Art der auszuübenden Tätigkeit es erfordert und es eine entscheidende Voraussetzung ist, darf auch nach einem bestimmten Geschlecht gefragt werden. Beispiele hierfür wären eine weibliche Gleichstellungsbeauftragte, ein bestimmtes Model oder eine Angestellte in einem Frauenhaus.

Hinsichtlich der Religion gibt es vor allem Ausnahmen für Kirchen oder ihnen zugeordneten Einrichtungen. Diese dürfen auch nach einer bestimmten Religion suchen. 

Bei Nichteinhaltung des AGG drohen Entschädigungsforderungen und Schadensersatz. Daher ist es umso wichtiger den gesamten Bewerbungsvorgang und jede Korrespondenz genau zu dokumentieren, damit im Zweifelsfall nachgewiesen werden kann, warum ein bestimmter Bewerber abgelehnt wurde. 

💡 Tipp: Mit dem Tool von Catch Talents wird der ganze Bewerbungsvorgang automatisch dokumentiert!

 

Diese Stelle listet unrealistische Anforderungen auf: eBay Anzeige
Hier passen die Anforderungen zur Stelle: Catch SM (2)

 

Fazit

Eine gute Stellenausschreibung sollte in erster Linie die Aufmerksamkeit des Wunschbewerbers wecken. Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Erstellen der Ausschreibung genau zu überlegen, wie der perfekte neue Mitarbeiter aussehen sollte. 

Anhand dessen kann dann die Stellenausschreibung formuliert werden. Durch welchen Titel würde der zukünftige Wunschmitarbeiter auf die Ausschreibung klicken? Bei welchem Inhalt wird in ihm der Wunsch geweckt sich zu bewerben? Wie würde er sich am Liebsten bewerben? 

Außerdem sollte man bedenken, dass sich nicht nur der Bewerber bei dem Unternehmen bewirbt, sondern die Stellenausschreibung auch eine Bewerbung bei den potenziellen neuen Mitarbeitern darstellt. Wenn jemand kreatives gesucht wird, sollte die Stellenausschreibung im Idealfall auch kreativ gestaltet sein. 

Natürlich sollte man dabei immer ehrlich bleiben und keine falschen Versprechungen machen, damit der zukünftige Mitarbeiter auch lange glücklich im Unternehmen bleibt. Bis auf wenige Ausnahmefälle ist es auch wichtig das AGG zu beachten und die Ausschreibung so neutral wie nur möglich zu formulieren, um niemanden zu benachteiligen. Um eventuelle Klagen aufgrund von Benachteiligung zu verhindern, ist eine lückenlose Dokumentation des gesamten Bewerbungsprozesses unverzichtbar.

 

 

Für unsere Newsletter-Abonnenten…

… haben wir exklusiv eine Checkliste für die perfekte Bewerbung zusammengestellt.

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Tags: hr, recruiting, stellenausschreibungen,

Change Your Mind!
Von Jacqueline Czech am 6. Oktober 2020

Change Your Mind!

Change Your Mind!

Warum die COVID-19-Krise auch als Chance gesehen werden kann

 

Die aktuelle Situation ist alles andere als leicht: Wir alle fühlen uns eingeschränkt, haben vielleicht sogar ein wenig Angst und müssen auf vieles verzichten was jahrelang Normalität war. COVID-19 verlangt viel von uns ab, kann uns aber auch durchaus die Möglichkeit geben endlich das in Angriff zu nehmen, was wir all die Jahre vor uns hergeschoben haben.

 

Corona – was nun?

Ein Großteil der Mitarbeiter arbeitet nun von zu Hause aus. Dadurch erfolgen Arbeitsvorgänge, die normalerweise stets persönlich im Betrieb erledigt wurden, digital. Viele Unternehmen sahen die Digitalisierung ihrer Arbeit - wenn überhaupt - in weiter Ferne, denn es gab schlicht und ergreifend keinen Grund dafür. Schließlich bedeutet dies zunächst eine große Umstellung und, je nachdem was benötigt wird, fallen auch so manche Kosten an. Doch wo Nachteile sind, da sind auch Vorteile.

So wird durch eine Digitalisierung eine schnelle und leichte Kommunikation ermöglicht, die in den meisten Fällen dokumentiert wird und somit Missverständnissen vorbeugen kann. Auch lange Arbeitswege entfallen, sodass neue potentielle Mitarbeiter weltweit gesucht werden können und Unternehmen sind nicht darauf angewiesen , dass Mitarbeiter in der Nähe des Betriebes wohnen. Besonders für frisch gebackene Eltern oder Alleinerziehende stellt Homeoffice eine gute Option dar. Dank flexibel gestaltbarer Arbeitszeiten lassen sich Beruf und Kind besser miteinander vereinbaren und allgemein führen diese zu einer ausgeglichenen Work-Life-Balance.

 

Jung und affin

Gerade für ältere Unternehmen kann es schwer sein, Gewohnheiten und bestehende Routinen aufzubrechen und umzudenken, da über Jahre hinweg dieselben Prozesse abliefen.

Gegensätzlich dazu ist die Digitalisierung der Unternehmensprozesse vor allem für die Generation der “Digital Natives” in der Regel unkompliziert, da sie mit dem Internet aufgewachsen sind und somit kaum Probleme haben, zwischen Online und Offline zu wechseln. Die Angst vor Neuem ist sehr gering, die Motivation neue Wege zu gehen äußerst präsent. Daher kann COVID-19 auch als Chance gesehen werden, um die eigene Arbeitssituation zu überdenken und vielleicht ein eigenes Start-up zu gründen.

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist Deutschland eher zurückhaltend was die Unternehmensgründungen angeht. Die Angst zu versagen und insolvent zu gehen, ist auf Grund der Corona-Krise besonders hoch, weshalb die Gründungszahlen in Deutschland abermals gesunken sind. Dabei gibt es auch jetzt Branchen die als krisensicher gelten (z.B. IT-Branche mit Lösungen fürs Homeoffice und andere Branchen, die nicht auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind). Gerade Menschen mit innovativen Ideen, die Corona-bedingt vielleicht mehr Zeit haben, (z.B. durch Kurzarbeit) sollten darüber nachdenken sich selbstständig zu machen.

💡 Tipp: Wer sich jetzt noch unsicher ist, für den gibt es viele Beratungsangebote. Die IHK bietet z.B. eine Gründungsberatung,
spezielle Gründungstage und -seminare an.

 

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Tags: homeoffice, digitalisierung, unternehmensgründung

Homeoffice: Was muss ich als Arbeitgeber beachten?

Homeoffice

Was muss ich als Arbeitgeber beachten?

 

Nicht erst seit der Corona Pandemie ist das Thema Homeoffice präsent. Laut einer Umfrage wünschen sich ca. zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer die Möglichkeit ihren Arbeitsplatz flexibel zu gestalten. Trotzdem wird diese Möglichkeit gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen selten angeboten. Dabei stellt das Angebot, die Arbeit und den Arbeitsplatz flexibel zu gestalten einen entscheidenden Vorteil im wirtschaftlichen Wettbewerb dar, der es ermöglicht das Unternehmen von anderen Arbeitgebern hervorzuheben.

 

Doch für wen macht Homeoffice Sinn?

Ganz vereinfacht ausgedrückt: Für alle Berufe in denen ein Computer ausreicht. Besonders bietet es sich also für Berufe aus der IT-Branche, Vertriebsmitarbeiter und kreative Jobs an. Auch Mitarbeiter mit einem weiten Arbeitsweg profitieren davon.

So sollte das ideale Homeoffice aussehen

Einer der wichtigsten Punkte um von zu Hause aus arbeiten zu können, ist ein vernünftiger Arbeitsplatz. Ein vernünftiger Arbeitsplatz sollte in erster Linie die technischen Voraussetzungen erfüllen, damit der Mitarbeiter seine Arbeit erledigen kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber auch die Einrichtung des Arbeitsplatzes, um ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehören auch ergonomische Büromöbel.

Sofern der Arbeitgeber keinen regulären Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung stellt, müssen die Arbeitsmittel im Homeoffice bereitgestellt werden. 

💡 Tipp: Um Erreichbarkeit des Mitarbeiters zu gewährleisten, sollten Kernarbeitszeiten vereinbart werden.

 

Die Vor- und Nachteile auf einem Blick

Vorteile Nachteile
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit Mitarbeiter sind zu Hause schneller abgelenkt
Positives Unternehmensimage Arbeitgeber hat keine Kontrolle über die Arbeitszeit
Geringerer Arbeitsausfall durch Krankheiten Mangelnde Datensicherheit
Kostenersparnis Nicht jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit sich zu Hause ein eigenes Büro einzurichten
Höhere Produktivität durch ungestörte Arbeitsumgebung Mitarbeiter fühlen sich schnell isoliert und nicht mehr zur Firma zugehörig
Mitarbeiter können nach Elternzeit schneller zurückkehren  

 

💡 Tipp: Regelmäßige Team Meetings vereinbaren, um Vereinsamung zu verhindern.

 

Rechtliche Grundlagen

Auch auf der rechtlichen Seite gibt es einiges zu beachten. Momentan gibt es anders als in anderen Ländern in Deutschland keine gesetzliche Homeoffice Regelung. Weder haben Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, noch dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter dazu zwingen von zu Hause aus zu arbeiten. 

Nur weil ein Mitarbeiter von zu Hause aus arbeitet, heißt es nicht das dort andere Gesetze gelten. Genauso wie im Büro gelten auch hier die Vorgaben zum Arbeitsschutz und zu den Arbeitszeiten.

Arbeitszeit Darf 8 Stunden nicht überschreiten, nur in Ausnahmen auf 10 Stunden verlängert
Ruhepause • Mindestens 30 min. bei 6-9 Stunden Arbeit
• 45 min. bei mehr als 9 Stunden insgesamt
• Nicht mehr als 6 Stunden arbeiten
• Pausen können in 15-Minuten-Blöcke aufgeteilt werden
Ruhezeiten 11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit (Ausnahmeregelung für Krankenhäuser und Co.)

 

Zusätzlich zum normalen Arbeitsvertrag sollten alle Vereinbarungen und Verpflichtungen in einem Telearbeitsvertrag festgehalten werden. Einen wichtigen Punkt stellt dabei auch der Datenschutz dar. Um die Sicherheit der dienstlichen Daten zu gewährleisten ist eine strenge Trennung von privaten und dienstlichen Daten notwendig. 

Fazit

Das Angebot im Homeoffice zu arbeiten, bietet nicht nur den Arbeitnehmern viele Vorteile. Durch zufriedenere Mitarbeiter steigt nicht nur die Produktivität, sondern auch die Mitarbeiterbindung. 

Außerdem profitieren gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der positiven Außenwirkung, die die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice mit sich bringt. Dadurch stechen sie auch im Wettbewerb mit größeren Unternehmen, die von Arbeitnehmern sonst bevorzugt werde, hervor. 

 

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Tags: hr, recruiting, homeoffice

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