Personalgewinnung mit Google-Ads

Das Ziel von Personalern ist es, auf einem stark umworbenen Markt Stellenanzeigen ohne großen Streuverlust an passende Kandidaten auszuspielen. Stellenportale und Zeitungen erfüllen diesen Anspruch jedoch lange nicht mehr.

Dahingegen gibt es jeden Monat allein in Deutschland mehr als 70 Millionen Suchanfragen zum Thema „Jobs“ auf Google. Dabei hat die Suchmaschine einen Marktanteil von über 95 % in der mobilen Suche und 86 % in der Desktop-Suche und ist somit der ungeschlagene Marktführer.

Was ist Google-Ads?

Google-Ads ist ein Werbesystem von Google, mit dem innerhalb der Google Suche und auf Webseiten Werbeanzeigen eingeblendet werden. Mit der Anzeigenschaltung wird die Möglichkeit geboten, seine Stellenausschreibungen oder Karrierewebseiten zu bewerben.

Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Ads:

Google Search Ads

Google Search Ads sind Anzeigen in Textform. Unternehmen bezahlen dafür, dass ihre Anzeigen über und unter den Resultaten einer Suche erscheinen. Die Ads werden dann bei der Eingabe von bestimmten Keywords, also Schlüsselwörtern, angezeigt.

Google Display Ads

Google Display Ads sind Banneranzeigen mit Text, Farb- und Bildelementen. Sie erscheinen auf Webseiten, auf für die Anzeigen vorhergesehenen Werbeflächen. Auch hier erfolgt die Einblendung über bestimmte Keywords, aber auch durch eine zuvor definierte Zielgruppe. So werden die Ads beispielsweise nur an Personen ausgespielt, die von Google als stellensuchend identifiziert werden, aufgrund ihres bisherigen Suchverhaltens.

Fakten

  • Mehr als 75 % aller Jobsuchenden nutzen für ihre Jobsuche Google.
  • 84 % aller Schulabgänger suchen ihren Ausbildungsplatz auf Google.
  • Stellenanzeigen auf Google funktionieren für jede Branche, für jede ausgeschriebene Stelle und für jede Unternehmensgröße.
  • Google Anzeigen können ein- und ausgeschaltet werden. So kann flexibel auf unternehmerische Bedürfnisse reagiert und unnötige Kosten vermieden werden.

Die Bedeutung von Keywords

Das Listen einer Anzeige im oberen Bereich von Google ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Vor allem bestimmte Schlüsselwörter sind hier von Relevanz. Mit einer durchdachten Verwendung von Keywords kann ziemlich genau bestimmt werden, an wen die Anzeige ausgespielt werden soll.

Hierbei ist sich als Unternehmen immer zu fragen, welche Keywords von einem passenden Bewerber genutzt werden könnten und die Anzeige daraufhin aufzubauen.

Die Kosten der Anzeigen erstehen erst mit einem Klick. Die Höhe der Kosten setzt sich aus einem Biet-Verfahren und den Keywords zusammen. Je mehr Anbieter es für bestimmte Keywords gibt, desto höher wird der Klickpreis. Durchschnittlich bewegen sich hier die Preise zwischen 0,05 € und 4,00 €. In seltenen Fällen kann ein Klick aber auch 20 € oder mehr Wert sein.

Zu beachten ist, dass die Jobsuche über Google zeitversetzt wirkt. Von dem Wahrnehmen einer Stellenanzeige bis zur Bewerbung vergehen durchschnittlich 7 Tage. In dieser Zeit kann jedoch viel passieren. Aus diesem Grund setzt Google beim ersten Aufruf einer Anzeige ein sogenanntes Cookie. Ruft der Nutzer andere Webseiten auf, wird ihm die Stellenanzeige in Form von Display-Ads angezeigt und er erhält die Erinnerung, sich zu bewerben.

Fazit

In den Zeiten des Fachkräftemangels sind Personaler gezwungen, immer wieder neue Wege zu gehen. Ein idealer Platz, um seine Stellenanzeigen zu platzieren, kann daher Google-Ads sein. Durch die Verwendung von speziellen Keywords lassen sich die Anzeigen direkt zum Nutzer tragen. Ein großer Vorteil ist, dass erst bei einem Klick gezahlt werden muss. Daher ist aber gerade bei der Erstellung der Ads darauf zu achten, dass nur Personen angesprochen werden, die auch tatsächlich als passende Kandidaten infrage kommen.

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