Mitarbeiterbenefits

Ob KMU oder Großkonzern – Mitarbeiterbenefits eigenen sich für Unternehmen jeder Größe und sind von großer Bedeutung. Gerade in den Zeiten des Fachkräftemangels können Vorteile für Arbeitnehmer der ausschlaggebende Grund sein, der einen Bewerber dazu bewegt, sich für ein Unternehmen zu entscheiden.

Wer also noch keine Mitarbeitervorteile anbietet und in seinen Stellenausschreibungen aufführt, für den wird es jetzt Zeit.

Was sind Mitarbeiterbenefits?

Corporate Benefits, Mitarbeiterangebote, Mitarbeitervorteile oder Mitarbeiterbenefits – für sie gibt es viele Namen, doch sie beschreiben alle das gleiche. Unter ihnen versteht man die Bereitstellung von zusätzlichen Leistungen für Arbeitnehmende. Das Ziel ist es, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und sich in der Personalgewinnung von anderen Unternehmen abzuheben und herauszustechen.

Unter Mitarbeiterbenefits können Sachbezüge, Weiterbildungen oder Mobilitätsangebote fallen. Unter bestimmten Bedingungen sind diese sogar steuer- und abgabenfrei, wodurch sich nicht nur ein Vorteil für Arbeitnehmer, sondern auch für den Arbeitgeber ergibt.

Vorteile von Corporate Benefits

Mitarbeiterangebote sorgen nicht nur für eine bessere Bindung zum Unternehmen und eine gesteigerte Firmenwertschätzung. Sie tragen außerdem zu einem besseren Arbeitsklima sowie zu einer gesteigerten Zufriedenheit und Motivation im Arbeitsalltag bei.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Mitarbeiterbenefits auf einem gegenseitigen Nutzen für Unternehmen und Mitarbeiter beruhen. Sie führen zu einer verbesserten Produktivität und weniger Fehltagen.

Bietet ein Unternehmen Corporate Benefits, so profitiert es vor allem im Wettbewerb um qualifizierte Talente. Es lohnt sich daher, möglichst viele Mitarbeiterbenefits anzubieten. Denn auch die Gehaltszufriedenheit steigt mit der Zahl der Benefits. Laut einer Studie geben etwa 43 % der jungen Talente an, sie würden auf Gehaltserhöhungen verzichten, um dafür mehr Zusatzleistungen zu erhalten, so bleibt ihnen am Ende des Monats mehr Netto vom Brutto.

Rund 63 % der Bewerber achten auf Corporate Benefits, wenn sie sich über ein Unternehmen genauer informieren. Sie eignen sich also bestens für das eigene Employer Branding. Welche Angebote Mitarbeiter besonders attraktiv finden, lässt sich dabei am besten herausfinden, wenn man sie fragt.

Viele Arbeitgeber wissen gar nicht, dass sie schon längst eine Vielzahl an Corporate Benefits bieten. In der folgenden Liste sind die gängigsten aufgelistet – trotzdem sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die gängigsten Mitarbeiterbenefits im Überblick

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Firmenwagen
  • Kinderbetreuung
  • Firmenhandy
  • Firmenlaptop
  • Zentrale Lage
  • Gute Verkehrsanbindungen
  • Home Office
  • Kantine
  • Essenszuschlag
  • Barrierefreiheit
  • Parkplatz
  • Mitarbeiterrabatte
  • Mitarbeiterevents
  • Teamübergreifende Netzwerktätigkeiten
  • Mentorenprogramm
  • Coaching
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Gesundheitsanwendungen
  • Sportangebot
  • Mitarbeiterbeteiligungsmodell
  • Erholungsräume
  • Verkehrsmittelzuschuss
  • Weihnachtsgeld
  • Urlaubsgeld
  • Karrierechancen
  • Komprimierte Arbeitswoche
  • Extra Urlaub
  • Work-Life-Balance
  • Tiere am Arbeitsplatz
  • Getränke am Arbeitsplatz
  • Internetnutzung
  • Betriebsarzt

Mitarbeitervorteile sind auch Steuervorteile

Ein entscheidender Vorteil der Corporate Benefits gegenüber einer Gehaltserhöhung ist, dass für Sachbezüge oft keine oder nur wenige Steuern anfallen.

Unter einem Sachbezug versteht man dabei Zuwendungen von einem Arbeitgeber an Arbeitnehmende, welche zusätzlich zu dem Gehalt erfolgen. Sie sind flexibel und können individuell verteilt werden. Liegt dabei der Sachbezug unter 50€ im Monat, so gilt er als steuerfrei. Doch gerade in der Kommunikation sollte der steuerliche Vorteil nicht als Grund für Mitarbeiterbenefits gelten, hier sollte das Wohl der eigenen Mitarbeiter im Vordergrund stehen.