Formen von Mitarbeitergesprächen

Einführung 

Mitarbeitergespräche in einem Unternehmen haben eine sehr große Relevanz. Sie stärken nicht nur das Vertrauen zwischen den Mitarbeitern, sondern auch gegenüber der Vorgesetzten. 

Der wichtigste Aspekt für eine positive Resonanz ist die richtige Kommunikation. 

Alle Gesprächsteilnehmer sollten sich auf das Gespräch  zuerst ausführlich vorbereiten und passende Gesprächsthemen sammeln. Im Zuge dessen sollte ein passender Zeitpunkt für das Gespräch gefunden werden. 

Doch wenn es nun zu dem Gespräch kommt, stellt sich die Frage, welche Art von Mitarbeitergespräch ist nun die Beste? 

Hier sind nun einige der am häufigst verwendeten Gespräche aufgelistet.

Arten von Gesprächen:

Zielvereinbarungsgespräch

Bei einem Zielvereinbarungsgespräch geht es darum reflektierend vergangene Ziele zu beurteilen. Hierbei wird nicht nur das Endprodukt bewertet, sondern auch der Arbeitsverlauf und die Zeitspanne der Arbeit. Darüber hinaus werden nach der Reflexion, neue Ziele vereinbart und beschlossen. Diese Ziele werden dann meistens auf Karrierewünsche angepasst, welche in einem Entwicklungsplan vereinbart wurden. Ein Entwicklungsplan ist ein Übersicht des groben Verlaufes eines Mitarbeiters, innerhalb eines Unternehmens. Dies können beispielsweise weitere Bildungsverläufe sein, aber auch mögliche Auslandseinsätze.

Kritikgespräch 

Diese Art der Kommunikation ist ausschließlich auf die konstruktive Kritik fokussiert. Hierbei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass es sich nicht um die persönliche Kritik handelt, sondern um die erbrachten Leistungen. Fallen Mitarbeitern störende Faktoren auf, oder werden Leistungen nicht erbracht bzw. Ziele nicht erreicht, kann so ein Kritikgespräch berufen werden. Sollte es so weit kommen, dass solch ein Gespräch stattfindet, wird es von den Arbeitgebern als Ermahnung gesehen. Das Ziel ist es hierbei nicht, den Arbeitnehmer nur negativ zu beurteilen. Sondern Lösungen zu finden, welche gegen die Leistungsverringerung bzw. Produktivitätsveränderung helfen könnten.

Mitteilungsgespräch 

Mit dem Mitteilungsgespräch werden lediglich bereits entschiedene Schritte den Mitarbeitern verkündet. Diese Entscheidungen sind meistens nicht revidierbar, dennoch sollten Arbeitgeber konstruktive Kritik und Einwände zu lassen, welche bei zukünftigen Entscheidungen berücksichtigt werden könnten. 

Konfliktgespräch

Auch im Berufsfeld sind Konflikte nicht unumgänglich. Von daher gibt es auch konkrete Konfliktgespräche. Solche spezifischen Gespräche werden allerdings nur berufen, sollten die Interessen, die Werte oder die Zielvereinbarungen nicht eingehalten werden. Der Verlauf solcher Veränderungen kann schwere Folgen für das Team und das Unternehmen mit sich führen. Registrieren Führungskräfte solche Veränderungen, werden Konflikt- bzw. Problemlösungsgespräche angesetzt, um Lösungen zu finden, damit Probleme eines Einzelnen oder eines Teams behandelt werden können. 

Kündigungsgespräch  

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt diese Art des Gesprächs von der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. 

Hierbei wäre es gut, von beiden Seiten positive Aspekte und möglicherweise sogar Weiterentwicklungs-Geschehnisse reflektieren zu lassen und respektvoll die Zusammenarbeit zu beenden. 

Fazit

Egal welche Art von Gespräche in einem Unternehmen geführt werden oder geführt werden müssen, das Endprodukt ist immer das Gleiche. Und zwar eine positive Lösung zu finden bzw. das Wachstums des Teams zu fördern. 

Als Vorgesetzter sollte man in der Lage sein, alle Gespräche professionell führen zu können, auch falls mal mehrere Probleme parallel auftauchen. Der Grund, mit seinen Mitarbeitern Gespräche zu führen, ist es, immer neue Ziele zu setzen und den aktuellen Ablauf zu kontrollieren. 

Sowohl die Umgangsart als auch das Vertrauen innerhalb eines Unternehmens formen die Teamentwicklung und die Produktivität der Mitarbeiter. Die Rolle des Vorgesetzten muss also so belegt werden, dass alle relevanten Aspekte abgedeckt werden. Nur so bessert sich die Bindung, aber auch der Outcome des Unternehmens. 

Schreibe einen Kommentar