Bewerbersuche Tipps
22.11.2022

Wie schreibt man eine Stellenanzeige?

Große Erfolgsaussichten mit konkreten, individuellen und ansprechenden Stellenanzeigen.

Team Catch
Team Catch

Zu unkonkret, zu unpersönlich und zu schwammig – das ist das Urteil von Experten über Stellenanzeigen von deutschen Arbeitgebern. Rezepturen sind austauschbar, erwünschte Soft Skills sind inhaltslos und die Ideen von Unternehmen sind nicht besonders kreativ oder reizvoll. Kurzum: Mit leeren Phrasen werben die Unternehmen um die Aufmerksamkeit der Bewerber.

Was unverständlich ist, immerhin werben die Unternehmen mit Stellenanzeigen um qualifizierte Bewerber und präsentieren sich in der Öffentlichkeit. Dies ist im weitesten Sinne auch Marketing. Daher sollten Personalabteilungen die Stellenanzeigen nicht allein gestalten, sondern in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Unternehmensbereich und dem Personalmarketing verfassen. Die Finger sollten Sie allerdings von einer Stellenanzeigenvorlage lassen, wie man sie heute im Internet vorfindet. Je konkreter, individueller und ansprechender eine Stellenanzeige verfasst wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten, den richtigen Kandidaten für eine Stelle zu finden.

Das Unternehmensprofil ist in allen Stellenanzeigen gleich und kann von der Marketingabteilung formuliert werden. Darin werden die Aktivitäten, Standorte und Mitarbeiterzahlen eines Unternehmens dargestellt. Dennoch sollten Sie sich hier nicht auf reine Fakten beschränken, sondern bei Bewerbern Neugierde und Emotionen hervorrufen. Verzichten Sie auf „alte Hasen“ wie beispielsweise „weltweit“, „international“, „führend“, „innovativ“ oder „erfolgreich“, da diese in fast jeder Stellenanzeige zu finden sind.

Wenn es um das Anforderungsprofil geht, werden von den meisten Unternehmen Bewerber beschrieben, die in dieser Form nicht existieren. Das A und O des Anforderungsprofils ist es, die jeweiligen Voraussetzungen nicht allzu hoch oder zu niedrig einzustufen. Prüfen Sie gemeinsam im Team, mit welchen Fähigkeiten und Kompetenzen Sie die entsprechende Stelle wirklich erfolgreich besetzen können. Auch hier gilt: Verzichten Sie auf nichtssagende Worthülsen wie flexibel, teamfähig und belastbar.

Die Leistungsbeschreibung hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung erlangt: Die Kandidaten achten heutzutage genau auf die Angebote, die sie von den Unternehmen erhalten. Dieser Abschnitt ist daher nicht zu vernachlässigen und gehört, wie alle anderen Aspekte der Stellenanzeige auch, mit besonderer Sorgfalt verfasst. Beantworten Sie sich die Frage: Wie überzeuge ich einen Bewerber, sich für unser Unternehmen zu entscheiden? Hier kommen zum Beispiel die folgenden Punkte zur Sprache: Gehalt, Work Life Balance, Arbeitszeiten etc.

Den Abschluss einer Stellenanzeige bilden in der Regel die Gestaltung und Organisation einer Bewerbung. Erleichtern Sie es Ihren Bewerbern so gut wie möglich und verzichten Sie nicht auf die Option, sich per E-Mail zu bewerben. Geben Sie eine Bewerbungsfrist und eine Kontaktperson für etwaige Fragen an.

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