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Willkommen auf dem Recruiting-Blog von Catch Talents

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Employer Branding - Na, Sie sind ja ´ne Marke...!?

Employer Branding

Na, Sie sind ja ´ne Marke...!?
 
Was ist das?
Was man unter Employer Branding versteht, steckt zum größten Teil schon in der Übersetzung: “Arbeitgebermarketing”. Es geht also darum, ein Unternehmen als Arbeitgeber zu vermarkten - ganz ähnlich wie ein Produkt vermarktet wird. Hierzu zählen sämtliche strategische Maßnahmen, die das Unternehmen sowohl für aktuelle Mitarbeiter als auch für neue Bewerber attraktiv machen.
 

Ziele

Employer Branding spricht zwei verschiedene Zielgruppen und damit auch verschiedene Ziele an. Die eine Zielgruppe sind die bereits im Unternehmen arbeitenden Mitarbeiter. Diese sollen durch Employer Branding Maßnahmen ans Unternehmen gebunden und ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen gesteigert werden. 
Die andere Zielgruppe sind die Bewerber. Durch entsprechende Maßnahmen wird das Unternehmen attraktiver gestaltet und neue Mitarbeiter werden dazu gewonnen.
 

Umsetzung

Der erste Schritt ist eine Analyse der aktuellen Situation. Wie ist das aktuelle Image des Unternehmens? Was sagen Mitarbeiter und Bewerber über das Unternehmen? Und aus welchen Kanälen stammt dieses Feedback? Falls bisher schon Maßnahmen ergriffen wurden, sollten diese ebenso analysiert werden, um herauszufinden welche Maßnahmen erfolgreich waren. Auch die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens sollten herausgearbeitet werden. Was unterscheidet das Unternehmen von anderen? Wo gibt es Probleme? Dabei hilft es auch, aktiv Mitarbeiter und Bewerber zu befragen. Was schätzen sie am Unternehmen? Was stört am Arbeitsplatz? Wie fanden die Bewerber den Bewerbungsprozess? Was könnte besser laufen?
Zusätzlich sollte die Zielgruppe definiert und überlegt werden, wie diese am besten erreicht werden kann.
Nach einer gründlichen Ist-Analyse müssen Ziele gesetzt werden. Was soll mit den Maßnahmen erreicht werden? Im besten Fall sollten diese Ziele messbar sein und regelmäßig kontrolliert werden. Welches Image soll das Unternehmen haben? Welche Vorteile gegenüber anderen Unternehmen können und sollten angeboten werden?
Nachdem eine Strategie entwickelt wurde, geht es an die konkrete Umsetzung.
Passend zu den festgelegten Zielen und der Zielgruppe sollten die Kommunikationskanäle ausgewählt und konkrete Maßnahmen geplant werden. 
Online lässt sich das über Karriereseiten oder die Unternehmenswebsite, aber auch über einen Blog oder Social Media umsetzen. Hier können beispielsweise Erfolgsgeschichten und Interviews mit verschiedenen Mitarbeitern veröffentlicht werden. Durch einen Instagram Takeover kann ein Mitarbeiter ganz frei und locker seinen typischen Arbeitsalltag dokumentieren. Auch hier ist es wichtig authentisch zu bleiben, da gestellte Szenen schnell auffallen.
Aber auch die direkte Kommunikation ist möglich. Dazu gehört auch das Verhalten innerhalb der Firma, sowohl zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern als auch zwischen den Mitarbeitern. Auch besondere Vorzüge wie kostenlose Getränke, Mittagessen oder Snacks sind denkbar. Durch Firmenevents kann das Ganze noch unterstützt werden. Für Maßnahmen, die potenzielle Bewerber ansprechen sollen, eignen sich auch Jobmessen oder Veranstaltungen der Hochschulen.
Auch der gesamte Bewerbungsprozess sollte an die Maßnahmen angepasst werden: Individuelle Kommunikation statt Massenmails.
Die durchgeführten Maßnahmen sollten regelmäßig analysiert und neu bewertet werden. Welche Maßnahmen führen zum Erreichen der festgelegten Ziele? Dabei hilft auch ein aktiver Austausch, sowohl mit den Mitarbeitern als auch mit den Bewerbern.
 
Fazit
 
Fachkräfte sind Mangelware und die wenigsten Arbeitnehmer bleiben heutzutage ihr gesamtes Leben einem Unternehmen treu. Heute ist es umso wichtiger nicht nur seine Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten, sondern auch sich selbst als Arbeitgeber.
Durch Employer Branding Maßnahmen kann die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht werden. Zufriedene Mitarbeiter sind nicht nur loyaler, sondern sie erbringen auch eine bessere Leistung. Ein weiterer Nebeneffekt: Zufriedene Mitarbeiter kommunizieren dies auch nach außen hin, sodass sie als Markenbotschafter dienen und potenzielle Bewerber beeinflussen können.
Um all dies zu erreichen muss sich ein Unternehmen ein eigenes Profil aufbauen. Fast jedes Unternehmen wirbt damit besonders wertschätzend zu sein, seine Mitarbeiter zu fördern oder ein besonders innovatives Arbeitsumfeld zu haben. Unternehmen müssen herausfinden was sie wirklich einzigartig macht.
 

💡 Tipp: Viele Arbeitnehmer legen besonderen Wert auf einen nachhaltig arbeitenden Arbeitgeber. Mehr dazu HIER

 
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Tags: hr, recruiting, socialmedia,

Special-Edition: Home Office

“Special Edition” Home-Office

 

Da sich die Arbeit aus dem Home-Office im Februar das erste Mal jährt, haben wir hier eine Special Edition zu diesem Thema geschrieben. Dabei geht es vor allem darum, wie man sich Zuhause einen eigenen Arbeitsplatz einrichtet, aber auch um die Belastungen die damit verbunden sind. Von Zuhause zu arbeiten, ist gerade für Berufstätige Eltern eine noch größere Herausforderung. Doch auch Alleinstehende haben mit dem Social Distancing zu kämpfen. Häufig drohen durch die Isolation Vereinsamung oder auch Depressionen. In unserer Special-Edition werden wir diese Belastungen durch das Home-Office angehen. Einen vorherigen Beitrag über das Home-Office findet ihr HIER. Dort geht es unter anderem über die Vor- und Nachteile für die Arbeit im Home-Office sowie die rechtlichen Grundlagen.

 

Arbeitsplatz: Die Gestaltung

Den Arbeitsplatz zu Hause ergonomisch gestalten

 

Bei der Arbeit, egal ob im Büro oder Zuhause, sollte immer darauf geachtet werden, dass man gesund und beweglich bleibt. Schließlich kann beispielsweise durch die richtige Körperhaltung Rückenschmerzen vorgebeugt werden. 

Hier ist eine kurze Anleitung für die richtige Haltung bei der Arbeit: Dafür sollten die Füße flach auf dem Boden stehen und sich die Augen ungefähr auf der Höhe des oberen Bildschirmrandes befinden. Die Oberschenkel bilden eine Parallele zum Boden oder können auch ganz leicht nach vorne zeigen. Die Sitzhöhe des Stuhls sollte entsprechend dieser Position eingestellt werden. Die Arme bilden bestenfalls einen rechten Winkel oder zeigen minimal nach unten. Bei einer ungünstigen Armposition kann dies schnell zu Verspannungen im Schulterbereich führen, die sich über den Nacken bis hin zum Kopf ziehen können. Das kann ein Auslöser für Spannungskopfschmerzen sein.

 

Konflikte vermeiden mit eigener “Working Corner”

Im Home-Office kann es teilweise, bei der Trennung von Beruflichem und Privatem, zu Konflikten kommen. Meistens passiert es sehr schnell, dass die eigene Couch von einem Ort der Entspannung zum Arbeitsplatz wird. Das sollte in den Zeiten des Home Office vermieden werden. Vor allem da durch die Arbeit von Zuhause Konflikte innerhalb der Familie zu psychischen wie körperlichen Stress führen kann. Gerade wenn kein separater Arbeitsplatz zur Verfügung steht kann es knifflig werden Ruhe für die eigene Arbeit zu finden. 

Wenn also kein separater Arbeitsplatz zur Verfügung steht, kann man sich eine eigene “Working Corner” einrichten, der das Berufliche von dem Privaten trennt. Dabei sollte vor allem auf ausreichendes Tageslicht geachtet werden: Ist der Schreibtisch rechtwinklig zum Fenster platziert, dann kann der richtige Tag-Nacht-Rhythmus aufrecht gehalten werden. Dieser ist besonders wichtig um Stress, Schlafstörungen oder auch Depressionen zu vermeiden. Ausreichend Pausen, die im normalen Büroalltag normalerweise mit Kaffeepausen oder der Mittagspause zu vergleichen sind, sollten auch im Home-Office eingehalten werden. Dazu kann man auch regelmäßigen Kontakt mit den Kollegen pflegen. Vielleicht könnte man sich einfach für eine gemeinsame virtuelle Kaffeepause über Skype verabreden.

 

Belastungen im Home-Office

Zwischenmenschliche Beziehungen sind wichtig

Es gibt sicher bei einigen, die zur Zeit im Home Office arbeiten, diesen Moment indem man denkt: “Die Kaffeepause mit den Kollegen vermisse ich doch sehr!” Wem fehlt es denn nicht, mit Kaffee und den Kollegen Smalltalk zwischen der Arbeit zu halten. Gerade zwischenmenschliche Beziehung sind während der Phase des Social Distancing wichtig, schließlich brauchen wir das Interagieren mit anderen: Bei der Interaktion mit anderen Menschen schütten wir das Hormon Oxytocin aus, das als ein zentraler Gegenpol zu den Stresshormonen, wie beispielsweise dem Adrenalin, steht. Fehlt uns also das Oxytocin können wir schlechter negativen Stress verarbeiten. Dazu wird unser Dopamin- und Serotoninspiegel negativ beeinflusst. Beide sind allerdings wichtig zum Wohlfühlen und Entspannen. Aggressionen und Reizbarkeit können zunehmen und möglicherweise auch zu Depressionen führen.

 

Doppelbelastung durch Homeoffice und Homeschooling

Nicht nur die eigene Arbeit im Home-Office muss während der Corona-Pandemie geregelt werden - nein, es fallen auch Aufgaben im Haushalt an, sowie für Familien mit Kindern auch noch das Homeschooling. Gerade bei Kleinkindern kommt dazu, dass diese immer beschäftigt werden wollen. Wenn man nebenher dann noch die Arbeit unter einen Hut bringen muss ist sicher, dass diese Doppelbelastung Maßnahmen erfordert um nicht völlig durchzudrehen.

 

Maßnahmen gegen die Doppelbelastung 

Nachdem jetzt die Probleme geklärt sind wieso wir durch das Home Office stärker belastet werden, muss man sich jetzt damit beschäftigen wie man mit dem Stress und der Belastung umgehen kann. Hier sind einige Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, um das innere Gleichgewicht zu wahren:

 

Zeit für sich selbst nehmen

Wichtig ist, dass man sich auch mal Zeit für sich selbst nimmt. Selbst im stressigsten Alltag benötigt man Ruhe und Entspannung. Bewusste Auszeiten sind wichtig um dem Körper Ruhe zu gönnen. Beispielsweise kann das eine entspannte Morgenroutine sein oder das Einlegen von Ruhephasen an beispielsweise zwei Abenden unter der Woche, an denen man seinen eigenen bevorzugten Beschäftigungen nachgehen kann. Das kann zum Beispiel vom Lesen eines Buches über einen Spaziergang bis hin zu einem Sportkurs alles sein was Freude bereitet. Wichtig ist, dass egal welcher Tätigkeit man nachgeht, dass stets die Entspannung im Vordergrund steht.

 

Um Unterstützung bitten

Manchmal ist es in besonders schweren Situationen nicht leicht um Hilfe zu bitten. Doch man kann nicht mit allem alleine fertig werden. Deswegen sollte, gerade wenn Hausarbeiten anstehen oder die Kinder beschäftigt werden müssen, der Partner um Hilfe gebeten werden. Bei Alleinerziehenden könnte sich das natürlich schwieriger gestalten, doch auch hier finden sich Möglichkeiten. Man sollte sich seinen Frust ab und zu von der Seele reden können: Sei es bei Freunden oder anderen Familienmitgliedern.

 

Achtsamkeit trainieren

Gerade durch stressige Situationen wie auch die Aktuelle ist es dennoch wichtig auch auf sich selbst zu achten. Dazu zählen nicht nur gesunde Ernährung, sondern auch ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Zusätzlich können auch Achtsamkeitsübungen durchgeführt werden, die dazu beitragen die innere Stärke wieder zu finden und bei Phasen mit hoher Belastung diesen mit mehr Stabilität entgegenzutreten. Durch Achtsamkeitsübungen können auch Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen behandelt werden.



Fazit

Die aktuelle Situation fordert uns immer wieder aufs Neue heraus. Gerade im Home-Office mit Haushalt, Kinderbetreuung, Homeschooling und etlichen weiteren Herausforderungen ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Berufliches und Privates in den eigenen vier Wänden zu trennen ist schwierig, dennoch machbar. Die eigene Gesundheit sollte einem Jeden am Herzen liegen, sodass man sich neben dem stressigen Alltag auch ein wenig Zeit für sich selbst nimmt, denn Fakt ist: Jeder Körper benötigt auch Erholung und Ruhe. Diese Auszeiten tragen dazu bei, dass man Dinge konzentrierter und gewissenhafter angeht und auch motivierter in einen weiteren Tag im Home-Office starten kann.

 

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Tags: hr, recruiting, homeoffice,

Änderungen 2021
Von Isabel Clauss am 5. Januar 2021

Änderungen 2021

Änderungen 2021
Das ändert sich im neuen Jahr für Verbraucher
 
Im Jahr 2021 kommen wie immer einige Veränderungen, die vor allem für Verbraucher wichtig werden. Wir haben hier die wichtigsten vier Änderungen zusammengefasst. Dazu gehören unter anderem die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns und das Kurzarbeitergeld für Arbeitsausfälle durch die Corona Pandemie. Außerdem soll es möglicherweise eine Homeoffice-Pauschale geben. Dadurch fällt für viele die Pendlerpauschale weg. Das erhöhte Kurzarbeitergeld soll verlängert werden und bis Ende 2021 gelten.
 
Der gesetzliche Mindestlohn steigt
 
Vor allem für Geringverdiener ist die Erhöhung des Mindestlohns wichtig. Im letzten Jahr betrug der Mindestlohn 9,35 Euro. Der Mindestlohn soll in vier Stufen bis Juli 2022 steigen.
Am 01.01.2021 stieg der Mindestlohn auf 9,50 Euro, ab dem 01.07.2021 wird dieser auf 9,60 Euro erhöht. Am 01.01.2022 wird dieser noch einmal auf 9,82 Euro erhöht und steigt am 01.07.2022 auf 10,45 Euro.
 
Da der Mindestlohn im neuen Jahr auf 9,50 Euro angehoben wird, müssen Arbeitgeber darauf achten, dass die gesetzliche Verdienstgrenze von insgesamt 450 Euro in der jeweiligen Beschäftigung bzw. bei mehreren geringfügigen Beschäftigungen nicht überschritten wird. Gegebenenfalls ist dann eine Personalanpassung notwendig. Denn im neuen Jahr müssen Arbeitgeber besonders aufpassen. Die monatliche Höchstarbeitszeit für Minijobber im Mindestlohn liegt ab dem 01. Januar 2021 bei rund 47 Stunden. Ab 01. Juli 2021 liegt diese dann bei rund 46 Stunden. Während 2020 die monatliche Höchstarbeitszeit durch den Mindestlohn von 9,35 Euro es ermöglichte rund 48 Stunden zu arbeiten. Deswegen muss darauf geachtet werden, dass falls die Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten wird, keine geringfügig entlohnte Beschäftigung mehr vorliegt.


Digitale Krankschreibung im neuen Jahr möglich

Der “gelbe Schein” verabschiedet sich

 
Da ab diesem Jahr die vom Arzt ausgestellte Krankschreibung durch eine digitale Bescheinigung ersetzt werden soll, hat der alt bekannte “gelbe Schein” schon bald ausgedient. Denn ab 2021 soll die Krankmeldung nicht mehr nur in Papierform an den Arbeitgeber übermittelt werden, sondern auch digital. Diese Neuregelung ist ein Teil eines Gesetzespakets zum Bürokratieabbau. Das hatte der Bundestag bereits vergangenes Jahr verabschiedet.
 
Bisher bekam man, wenn man sich vom Arzt hat krankschreiben lassen, drei Bescheinigungen: Eine musste an den Arbeitgeber geschickt werden, eine an die Krankenkasse und eine für die privaten Akten. Ab dem Jahr 2021 gibt es eine Neuregelung, wonach die Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung von den behandelnden Ärzten direkt an die Krankenkassen digital übermittelt werden. Mit dem neu beschlossenen Gesetz informiert die jeweilige Kasse den Arbeitgeber elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Allerdings müssen Ärzte bis zum 31. Dezember 2021 neben der elektronischen Datenübermittlung übergangsweise noch Papier-Bescheinigungen für den Versicherten und den Arbeitgeber ausstellen.


Homeoffice-Pauschale soll kommen
 
Auf viele wird dieses Jahr, durch die Arbeit im Home-Office, einiges an Kosten dazu kommen. Dafür fällt für viele die Pendlerpauschale weg. Einen Ausgleich soll es durch die Homeoffice-Pauschale geben. Ob dies der Koalition gelingen wird, ist noch nicht entschieden, allerdings haben wir hier schon einmal die wichtigsten Informationen dazu aufgeschrieben. Sobald eine Einigung vorliegt, werden wir darüber auf unserem Blog informieren.
 
Wie hoch ist diese?
Der Bundestag beschloss eine Homeoffice-Pauschale von maximal 600 Euro. Sie soll für die Steuererklärung 2020 und 2021 gelten.
 
Gibt es diesbezüglich eine Einigung?
Die Pläne für die Pauschale befinden sich noch in der Abstimmung zwischen CDU/CSU und SPD. Bisher liegt noch keine Einigung darüber vor.
 
Warum wird es eine Homeoffice-Pauschale geben?
Da viele während der Corona Pandemie von Zuhause gearbeitet haben, fällt für diese der Arbeitsweg weg. Der Arbeitsweg wäre sonst über die Pendlerpauschale geltend gemacht worden, doch da diese wegfällt, drohen denjenigen sonst eine Steuernachzahlung. Um eben dies zu vermeiden soll die Homeoffice-Pauschale weiterhelfen. Grundsätzlich sind die 5 Euro je Tag im Homeoffice mit einem Arbeitsweg von 15 Kilometern pro Tag vergleichbar.
 
Fazit zur Homeoffice-Pauschale
 

Selbst mit einer Homeoffice-Pauschale wird die entfallene Pendlerpauschale nicht auszugleichen sein. Denn bereits seit einigen Jahren legten Pendler in Deutschland durchschnittlich um die 17 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz zurück, in Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sogar mehr als 30 Kilometer. Somit würde die Homeoffice Pauschale gerade einmal 50% ausgleichen.



Kurzarbeitergeld bei Arbeitsausfall wegen Covid-19
 
Ende November 2021 verlängerte der Bundestag die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld während der Corona-Pandemie. Das Maßnahmenpaket soll jetzt bis Ende 2021 gültig sein.

 

Arbeitnehmer, die bis Ende März 2021 einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KUG) erwerben, sollen auch weiterhin ab dem vierten Monat, die sie das Kurzarbeitergeld beziehen, das KUG in Höhe von 70 Prozent ihres Entgelts bekommen. Beschäftigte mit Kindern sollen 77 Prozent erhalten können. Ab dem siebten Monat erhöht sich der Satz auf 80 bzw. 87 Prozent.

 

Des Weiteren werden die bereits bestehenden Sonderregeln zur Kurzarbeit verlängert:
  • Die Bezugsdauer wird auf 24 Monate verlängert, sofern der Betrieb bis zum 31. Dezember 2020 mit der Kurzarbeit begonnen hat.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden während der Kurzarbeit bis zum 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Vom 1. Juli 2021 bis zum 31. Dezember 2021 werden die Sozialversicherungsbeiträge zu 50 Prozent erstattet, wenn die Kurzarbeit zum 30. Juni 2021 begonnen hat.
  • Geringfügige Beschäftigungen bis 450 Euro, also Minijobs, bleiben 2021 generell anrechnungsfrei.



Fazit
 
Fakt ist, im neuen Jahr kommen wohl einige Veränderungen auf uns zu. Diese werden in der ein oder anderen Form sicher noch im Laufe des Jahr erweitert, je nachdem wie lange uns die Corona Pandemie noch auf Trab hält. Auf jeden Fall können manche Arbeitnehmer sich auf einige Neuerungen und Änderungen einstellen. Um auch alle Änderungen berücksichtigen zu können, solltet ihr Euch möglichst früh darüber informieren. 

 

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Tags: homeoffice, mindestlohn, corona pandemie,

Nachhaltigkeit im Unternehmen - Nicht nur gut für die Umwelt

Nachhaltigkeit im Unternehmen

Nicht nur gut für die Umwelt

 

Warum nachhaltig arbeiten?

Der wohl wichtigste Grund nachhaltig zu arbeiten, findet sich bereits in der Überschrift wieder. Nachhaltigkeit ist gut für unsere Umwelt. Wir haben nur diesen einen Planeten und eine beschränkte Menge an natürlichen Ressourcen. Diese müssen geschützt und mit Bedacht verarbeitet werden. 
 
Ein nachhaltig handelndes Unternehmen hat aber noch mehr Vorteile. Vielen Arbeitnehmern ist es heutzutage wichtig, sich mit dem Unternehmen und den Unternehmensgrundsätzen identifizieren zu können. Die Themen Natur und Umweltschutz nehmen, gerade im Bewusstsein der jüngeren Generationen, einen immer höheren Stellenwert ein. Infolgedessen entscheiden sich viele Arbeitnehmer bewusst für Unternehmen, die nachhaltig arbeiten
 
Mitarbeiter, die in umweltfreundlichen Unternehmen arbeiten, weisen meist eine besonders positive Work-Life-Balance auf und sind im Allgemeinen zufriedener.
Doch nicht nur die Mitarbeiter wünschen sich einen nachhaltigen Arbeitgeber, auch Verbraucher legen immer mehr Wert auf ein “grünes” Image. Durch die positive Beeinflussung des Markenimages werden zusätzlich Investoren auf Unternehmen aufmerksam und auch vom Staat gibt es verschiedene Förderungen für besonders umweltfreundliche Unternehmen. 
In Folge des verantwortlichen Umgangs mit natürlichen Ressourcen werden diese nicht nur geschont, sondern es können auch Kosten eingespart werden. 
 

Nachhaltigkeit umsetzen und planen

Der erste Schritt, um nachhaltiger zu arbeiten, ist die Analyse der aktuellen Situation. Wie sieht der ökologische Fußabdruck aus? Wie hoch ist der aktuelle Energieverbrauch? In dem Zusammenhang ist besonders der Energieverbrauch und die Nutzung der Heizung und Klimaanlage interessant. Aber auch andere interne Prozesse wie das Abfallmanagement und die Logistik sollten betrachtet werden. Auch eine Analyse wie die Mitarbeiter zur Arbeit kommen oder wie häufig sie für Termine das Flugzeug nutzen müssen ist sinnvoll.
 
Durch die gründliche Analyse des Ist-Zustandes können die Stellen gefunden werden, die verbessert werden können und werden sollen. Um dies zu erreichen können auch andere Dienstleister in Anspruch genommen werden. Vor allem im Bereich der Startups gibt es viele kleine und große innovative Ideen, welche Arbeit grüner machen. 
Der Fortschritt, der mit den beschlossenen Maßnahmen erreicht wird, sollte auch immer gemessen werden, um zu beurteilen welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Die Ergebnisse dieser Messungen sollten auch den Mitarbeitern regelmäßig mitgeteilt werden. Die Information, wie viele Bäume für das Papier im Büro nicht gefällt oder wie viel CO2 durch Busfahren eingespart wurde, dient als zusätzliche Motivation
 
Die einmal entschiedenen Maßnahmen und Ziele, die damit erreicht werden sollen, sollten auch immer wieder in Frage gestellt und angepasst werden. 
 

Beispiele für Nachhaltigkeit…

…im Unternehmen 
Nachhaltigkeit ist etwas, das nicht nur nebenbei laufen sollte, sondern etwas, dass fest im Unternehmen verankert sein muss. Dies fängt auch bei der Wahl der Partner an. Diese sollten ebenfalls nachhaltig arbeiten. Catch Talents nutzt beispielsweise Anbieter wie STRATO AG (darüber mieten wir unsere Server) und united-domains AG (Vermietung unserer E-Mail und DNS-Server), die CO2 neutralen Strom oder 100% Ökostrom nutzen. Auch das Unternehmen sollte möglichst CO2 neutral arbeiten und gerade bei Produktionsstätten darauf achten diese ständig weiterzuentwickeln, um Wasser und Ressourcen zu sparen.
 
… im Büro
Auch das Büro sollte “grün” gestaltet werden. Am besten sogar wortwörtlich. Durch viele Pflanzen im Büro wird nicht nur das Raumklima verbessert, sondern auch der Lärmpegel reduziert. 
Ein großes Problem in vielen Büros sind auch immer noch die unnötigen Berge von Papier, die täglich ausgedruckt werden. Da die meisten Arbeiten in der Regel am Computer erledigt werden, können Dokumente, die beispielsweise in Meetings benötigt werden, auch in elektronischer Form bereitgestellt werden. Falls es doch notwendig ist etwas auszudrucken lohnt es sich auf Farbkopien zu verzichten und wenn möglich Papier doppelseitig zu bedrucken. Nicht mehr benötigte Ausdrucke können auch weiterhin als Schmierzettel für Notizen verwendet werden.
 
Auch Strom lässt sich im Büro meist weiter einsparen. Nicht benötigte Beleuchtung kann ebenso ausgeschaltet werden, wie andere nicht benötigte elektrische Geräte. Bei der Nutzung der Klimaanlage oder der Heizung sollten sich alle Mitarbeiter auf eine Temperatur einigen. Im Winter kann diese auch um einige Grad reduziert werden. 
Ein beliebter Bereich in jedem Büro ist die Kaffeeküche oder der Pausenraum. Neben Fair Trade Kaffee können hier auch regionales Obst und Gemüse angeboten werden. Um den Gebrauch von Einwegflaschen zu verringern, können wiederverwendbare Flaschen aus Glas oder Edelstahl angeboten werden. Diese stellen auch ein schönes Willkommensgeschenk für neue Mitarbeiter dar.
Sie können außerdem individuell mit dem Logo der Firma verziert werden und dienen so auch als Werbung, wenn Mitarbeiter diese außerhalb des Büros benutzen.
 
… für Mitarbeiter
Mitarbeiter können ebenso in die nachhaltige Arbeit eingebunden werden. Unternehmen können die Mitarbeiter bei der Organisation von Fahrgemeinschaften unterstützen. Auch die Nutzung von Fahrrad und ÖPNV kann attraktiver gestaltet werden. Beispielsweise können Sonderurlaubstage angeboten werden, wenn die Mitarbeiter eine bestimmte Anzahl an Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 
Gemeinsam mit den Mitarbeitern können auch nachhaltige Events organisiert werden. Warum nicht einmal bei einem gemeinsamen Spaziergang Müll einsammeln oder auf Tauschbörsen nicht mehr benötigte Kleidung oder Kinderspielzeug anbieten. Übrig gebliebene Sachen können auch gesammelt und gespendet werden. Viele Organisationen freuen sich auch über eine Spende in Form von Arbeitszeit. Während der normalen Arbeitszeit können sich die Mitarbeiter für ein gemeinsames Projekt einsetzen. Im Frühling benötigen beispielsweise viele Kindergärten Hilfe im Außenbereich und auch Alten- sowie Tierheime freuen sich über tatkräftige Unterstützung. Die gemeinsame Arbeit an einem karitativen Projekt kann auch als Teambuilding-Maßnahme dienen und insbesondere neuen Mitarbeiter bei der Integration in ein bestehendes Team helfen.
 
 
…außerhalb der Firma
Nachhaltigkeit beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Arbeitsräume des Unternehmens. Es gibt viele Organisationen die Unterstützung benötigen. Die Bandbreite an benötigter Unterstützung ist dabei breit gefächert, sodass für jedes Unternehmen das passende dabei ist. Der einfachste Weg ist meist die finanzielle Unterstützung, aber auch Hilfe mit Sachspenden, wie Sanitäranlagen für Entwicklungsländer sind gefragt. Catch Talents unterstützt beispielsweise folding@home: Überschüssige Serverleistung wird für medizinische Grundlagenforschung benutzt. 
 
 

Fazit

 
Nachhaltigkeit ist nicht nur gut für die Umwelt und unsere Zukunft auf diesem Planeten, sondern bietet auch Vorteile auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Nicht erst seit Fridays for Future legen immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit und umweltbewusste Arbeit. Dasselbe erwarten sie auch von ihrem Arbeitgeber. 
Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit gibt es viele kleine Möglichkeiten nachhaltig zu handeln. 
Statt Weihnachtsgrüße per Post zu verschicken, kann dies via E-Mail geschehen und auch kleine Weihnachtsgeschenke für Kunden können nachhaltig gestaltet werden. Catch Talents hat letztes Jahr als Geschenk beispielsweise über die Eden Reforestation Projects bereits über 500 Bäume auf Madagaskar gepflanzt. Dieses Jahr werden 1.000 Bäume für ein Aufforstungsprojekt in Malawi gepflanzt. Das hat den weiteren Vorteil, dass auch die lokale Bevölkerung nachhaltig wirtschaftlich von den heimischen Bäumen leben kann. Mehr Informationen findet ihr HIER
 
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Das neue Jahr steht vor der Tür - also auch der perfekte Zeitpunkt den eigenen ökologischen Fußabdruck zu analysieren und herauszufinden, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.
 
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Tags: hr, recruiting, Umwelt,

Catchy Christmas Party
Von Isabel Clauss am 8. Dezember 2020

Catchy Christmas Party

The Most Catchy Christmas Party Of The Year!

 

Letzte Woche haben wir Euch HIER von verschiedenen Möglichkeiten berichtet wie eine virtuelle Weihnachtsfeier aussehen kann.  Am Freitag fand dann unsere Weihnachtsfeier statt. Im Vorfeld waren wir trotz unserer Vorbereitungen etwas nervös ob alles wie geplant ablaufen würde, aber diese Sorge war unbegründet. Wie ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen konntet, war unsere Feier ein voller Erfolg. Wer das Video noch nicht kennt, kann es sich HIER ansehen.

Vorab erhielten wir von Justin und Marco ein mysteriöses Paket, welches wir nicht öffnen durften. Dadurch stieg sowohl unsere Neugier als auch unsere Vorfreude. Am Freitag trafen wir uns dann virtuell und fast alle waren weihnachtlich gekleidet oder hatten ihre Wohnung dekoriert (wahlweise den passenden Google Meet Hintergrund gewählt). Dadurch kam schnell eine weihnachtliche Stimmung auf. Es wurde gelacht, es war chaotisch, die perfekte Mischung. Dann durften wir ENDLICH unsere Pakete auspacken. Darin befand sich eine große Auswahl an Mate-Tee Sorten, das passende Zubehör und Bewertungsbögen. Marco verkündete uns dann, dass wir heute gemeinsam ein Mate-Tee-Tasting machen würden: Wir waren begeistert!

Mate-Tee ist ein koffeinhaltiger Tee, der mit heißem Wasser aufgegossen wird und auf eine bestimmte Art zubereitet werden muss. Vor allem in südamerikanischen Ländern, wie beispielsweise Argentinien, ist er sehr beliebt. Um uns auf das Thema noch mehr einzustimmen, hatte Marco eine kleine Präsentation - mit mehr oder weniger wichtigen und Fakten zum Thema Mate - vorbereitet. Dabei machte er uns mehrfach darauf aufmerksam, dass wir gut aufpassen sollen, weil wir die ganzen Infos vielleicht noch brauchen werden (😉). Überraschenderweise folgte daraufhin ein Mate-Quiz mit einem Preis für das schnellste und beste Ergebnis. Der Preis war ein Gutschein für ein lokales Geschäft, um dieses in der beschwerlichen Corona-Zeit etwas zu unterstützen. 

Danach versuchten wir uns an den verschiedenen Sorten des Mate-Tees und füllten gemeinsam die Bewertungsbögen aus, um den perfekten Mate-Tee für unser Büro zu finden. Ein besonderes Highlight war der Versuch die verschiedenen Gerüche und Geschmäcker zu beschreiben. Dabei kamen die verrücktesten Kreationen zustande, so z.B. Kaktus-Bananen-Eis oder Gummibärchen. Unterbrochen von vielen lustigen Momenten haben wir nach drei Stunden unseren Sieger gekürt.

Da nach dem ganzen Koffein sowieso nicht an Schlaf zu denken war, hat eine kleinere Gruppe den Abend dann noch bei einem Online-Multiplayer-Spiel ausklingen lassen. 

Nach der Feier haben wir unsere Kollegen befragt, wie sie unsere virtuelle Weihnachtsfeier empfunden haben. Hier sind ihre Meinungen:

 

Vivien

Kurz und knapp: Toller Abend!

Lockere, ausgelassene Stimmung und ein fröhliches Miteinander - so wie man das auch von ganz "normalen" Weihnachtsfeiern kennt. Kann man ruhig so machen!

 

Justin

Die Weihnachtsfeier war seit der Gründung von Catch Talents immer ein Highlight für das gesamte Team und auch immer eine Motivation in stressigen Zeiten. Daher ist es uns in diesem Jahr besonders schwer gefallen, unsere geplante Feier unter den geltenden Vorschriften abzusagen. Nichtsdestotrotz haben wir mit der virtuellen Ausrichtung unseres Alternativprogramms einen lustigen, interessanten und spannenden Abend miteinander verbracht. Auch wenn mir persönlich natürlich der Kontakt zum Team sehr gefehlt hat, hatte ich einen hoch motivierenden Abend, an welchem ich unter anderem auch die einzelnen Teammitglieder nochmal auf eine andere Art und Weise kennen lernen konnte, als es im Arbeitsalltag möglich ist. Besonders gefallen hat mir, dass sich alle auf das vorbereitete Programm eingelassen haben und den Abend genossen haben. Außerdem ist durch die festliche Garderobe des Teams die Weihnachtsstimmung und Vorfreude auch vollends bei  mir angekommen!

 

Florian

Die Weihnachtsfeier ist, trotz der Umstände in diesem Jahr, meiner Meinung nach sehr gelungen. Das Mate-Tasting war eine tolle Idee die Feier mit Spaß und Unterhaltung zu füllen.

Marco

Remote-Weihnachtsfeier? Das geht - und wie! Trotz aller Umstände haben wir den Abend gemeinsam gerockt und richtig Spaß gehabt. Damit ist uns auf jeden Fall der Beweis gelungen, dass gute Stimmung nicht zwingend eine physische Präsenz braucht! 😄

Philipp

Die Weihnachtsfeier war sehr spaßig und unterhaltsam. Ich hätte nicht gedacht, dass Mate so unterschiedlich schmecken und riechen kann, auch wenn das ganze Probieren doch etwas viel Koffein dann am Ende war. Mein Highlight waren allerdings die Among Us Runden danach - das macht in dieser Gruppe einfach besonders viel Spaß!

 

Carlo

Dass eine Weihnachtsfeier wie gewohnt in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, war uns allen klar. Dass eine Remote Weihnachtsfeier aber mindestens genau so viel Spaß machen kann, ist uns spätestens jetzt auch bewusst! Das Mate-Tasting war eine sehr schöne Idee und hat das gesamte Team mal abseits des Arbeitsalltags zusammengebracht. Ich habe die Weihnachtsfeier sehr genossen!

 

Denise

Mir hat die allgemeine Stimmung der Weihnachtsfeier super gefallen. Ich hatte ursprünglich etwas Sorge, dass eine digitale und corona-konforme Feier vielleicht nicht ganz so viel Spaß macht, aber Justin und Marco haben sich mit dem Mate-Tasting wirklich etwas Tolles einfallen lassen. Ich hatte total viel Spaß und freue mich schon auf die nächste Feier.

 

Isabel & Jacqueline

Wir können uns unseren Kollegen nur anschließen. Wir haben die Feier sehr genossen und hatten viel Spaß bei der Verkostung der verschiedenen Mate-Tee Sorten. Die Stimmung war ausgelassen und wir hätten nie gedacht, dass eine virtuelle Weihnachtsfeier so entspannt und lustig sein kann. 

Das Team von Catch Talents wünscht allen eine gesunde und ruhige Weihnachtszeit! 🎄🎅

 

Ein kleiner Einblick in unser Mate-Tee-Tasting

 

 

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Tags: Weihnachtsfeier

Virtuelle Weihnachtsfeier
Von Isabel Clauss am 1. Dezember 2020

Virtuelle Weihnachtsfeier

 Virtuelle Weihnachtsfeier

Wieso man in Zeiten von  Covid-19 auf eine Weihnachtsfeier nicht verzichten sollte 
 
 Weihnachtsfeier, ja oder nein? Hier findest Du die Antwort: 

Dieses Jahr ist alles anders. Sowohl privat als auch geschäftlich. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die alljährliche Weihnachtsfeier sollte eigentlich demnächst stattfinden. Doch wie ist es möglich, eine schöne Feier zu veranstalten, ohne gegen die aktuellen Corona Vorschriften zu verstoßen? Ganz einfach: virtuell! Alles was dafür benötigt wird, ist eine stabile Internetverbindung und einen PC oder Laptop. Ein Headset wäre optimal. Über welche Software die Feier stattfinden wird, sollte natürlich im Voraus geklärt werden. Für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten wie Zoom, Teams von Microsoft oder auch Discord.

 

Kommen wir also zu den zehn Gründen für eine Weihnachtsfeier:

 

  1. Das Jahr war für alle anstrengend, aber besonders für berufstätige Eltern, die sowohl Privat- als auch Berufsleben miteinander vereinbaren mussten. Aus diesem Grund ist die Weihnachtsfeier ein guter Anlass, um eine Pause von der Arbeit und dem Stress zu ermöglichen. 

  2. Den Mitarbeitern sollte für die Zusammenarbeit und ihre harte Arbeit gedankt werden. Dies kann natürlich noch durch Kleinigkeiten, die den Mitarbeitern vorab zugeschickt werden, verdeutlicht werden.

  3. Die Aussicht auf eine Unternehmensfeier erhöht die Motivation der Mitarbeiter.

  4. Auch die Leistungsbereitschaft kann durch eine interne Feier erhöht werden, weil Pausen vom stressigen Alltag ermöglicht werden.

  5. Mitarbeiter kommen und gehen. Eine Feier, egal zu welcher Jahreszeit, ist demnach eine gute Idee, um Kollegen zu verabschieden und um auch neue Mitarbeiter zu begrüßen.

  6. Dadurch können die Unternehmenswerte, die besonders wichtig sind, betont werden z.B. ein familiäres Umfeld, Zusammenhalt im Team usw.

  7. Unternehmensfeiern, jeglicher Art, sind wichtig für das Team. Dadurch wird ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt vermittelt. Vor allem in Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und unterschiedlichen Teams können sich alle untereinander kennen lernen.

  8. Durch Teamevents wird den Mitarbeitern ein WIR-Gefühl vermittelt, sowohl intern als auch extern.

  9. Während der Feierlichkeiten können auch Ziele und Pläne für das kommende Jahr kommuniziert werden, um den Mitarbeitern zu zeigen, woran gearbeitet wird und was möglicherweise verbessert werden kann.

  10. Der Spaßfaktor darf bei Mitarbeiterfeiern natürlich auch nicht zu kurz kommen, denn darum geht es eigentlich am meisten. In einer lockeren Atmosphäre haben alle Mitarbeiter gemeinsam Spaß, ungeachtet der Unternehmenshierarchie.



Immer noch skeptisch oder keine Ideen für eine virtuelle Weihnachtsfeier? Kein Problem für uns.

Hier haben wir euch einige Ideen gesammelt, die sicher Spaß machen: 

Wer gerne Spaß haben und dabei auch noch etwas dazu lernen möchte, der sollte ein Quiz veranstalten. Das kann jegliche Art von Quiz sein, Weihnachtsquiz, Pub-Quiz. Es gibt sicher eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wichtig ist dabei, dass es einen Quizmaster gibt, der während der Spiele den Überblick behält und die Fragen vorbereitet.  

In Form von verschiedener Tastings ist für die Feinschmecker auch etwas dabei. Beliebt sind  Bier- oder Whiskey-Tastings oder verschiedene Verkostungen von Essen. Darüber sollte sich im Voraus informiert werden. Je nach Art des Tastings oder der Verkostung bekommt man ein Paket nach Hause und kann ganz entspannt mit den Kollegen auspacken und alles genießen. 

Escape Rooms sind neuerdings sehr beliebt. Das geht zur Zeit leider nicht, aber es gibt viele Veranstalter, die auch Online Escape Rooms für Teams anbieten. Darüber sollte sich vorab informiert werden, damit das zeitlich klappt.

Eine weitere bekannte Art ist das Wichteln, das geht auch online. Das ist auch gut, um neuen Mitarbeitern eine kleine Freude zu machen. 

Plätzchen backen online geht nicht, sagt ihr? Doch, das geht. Es gibt verschiedene Veranstalter, die für Unternehmen einen Backkurs online anbieten. Dafür muss sich natürlich im Voraus angemeldet und reserviert werden. Alles weitere wird euch der Veranstalter dann mitteilen, in Sachen Zutaten, Küchengeräte und weitere Utensilien, die benötigt werden.

Ein gemeinsames Abendessen vor dem Bildschirm ist möglicherweise nicht ganz das was man sich unter einer virtuellen Weihnachtsfeier vorstellt. Allerdings kann dann jeder das bestellen, was einem schmeckt. Und das Dinner kann auch mit dem vorher genannten Quiz verbunden werden. Außerdem können auch Krimi-Dinner spannend sein, damit der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt. Diese können auch online gebucht werden. 



Und falls es immer noch Zweifel geben sollte, haben wir euch hier die Vor- und Nachteile einer virtuellen Weihnachtsfeier aufgelistet: 

 

 

Vorteile Nachteile
Corona-konform, es müssen keine Abstandsregelungen eingehalten oder Masken getragen werden möglicherweise störende Hintergrundgeräusche
Alle Mitarbeiter können teilnehmen, egal wo sie sind (Länderübergreifend, auf andere Zeitzone achten) Technische Probleme
Teamförderung durch gemeinsames Miteinander, Kennenlernen anderer Abteilungen etc. Kulinarischer Hintergrund könnte fehlen und das Ambiente
Kein großer Kostenaufwand, besonders für Startups eventuell wichtig  
Niemand muss sich Gedanken machen, wie man später nach Hause kommt  

 

 

Unser Fazit:

Für uns ist eine virtuelle Weihnachtsfeier eine gelungene Alternative, um ein wenig vom stressigen Alltag zu entspannen und sich miteinander zu unterhalten und auszutauschen. Denn früh genug holt uns der Vorweihnachtsstress wieder ein. Deswegen haben wir uns für unsere Weihnachtsfeier etwas besonderes einfallen lassen. Darüber werden wir natürlich auch hier bei uns auf dem Blog berichten. Wir freuen uns vor allem auf einen entspannten und lustigen Abend, den wir gemeinsam genießen werden. Weiteres folgt dann nächste Woche. 

Wir hoffen, dass wir euch ein kleine Hilfestellung für eure virtuelle Weihnachtsfeier geben konnten. Vielleicht konntet ihr auch ein paar Ideen für nächstes Jahr sammeln.

 

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Multiposting: Warum Unternehmen auf mehr als ein Pferd setzen sollten

 Multiposting

Warum Unternehmen auf mehr als ein Pferd setzen sollten 

 

Was ist das?

Eine der zentralen Aufgaben im Personalmarketing ist es, Stellenausschreibungen zu erstellen und diese so zu verbreiten, dass sie von möglichst vielen passenden und qualifizierten Kandidaten gesehen werden. Selbstverständlich soll dies weder viel Zeit noch viel Geld kosten. 

Mit Hilfe von Multiposting ist es möglich, eine einmal erstellte Stellenanzeige gleichzeitig auf verschiedenen Jobbörsen hochzuladen und so mit einem Klick die Reichweite der eigenen Stellenanzeige zu erhöhen. Eine große Anzahl an Multiposting-Agenturen und Softwareanbietern bieten dafür ihre Lösungen auf dem Markt an.

 

Jobbörsenkategorien

Jobbörse ist nicht gleich Jobbörse. Fast täglich kommen neue Jobbörsen auf den Markt. Allein bei Catch Talents können Stellenausschreibungen auf über 400 verschiedenen Jobbörsen veröffentlicht werden. Diese hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die meisten dieser Jobbörsen kann man in die Kategorien Generalisten, Spezialisten und Regionalisten aufteilen.

Die wohl bekanntesten Jobbörsen gehören zu den generalistischen Jobbörsen. Bei ihnen findet man die größte Auswahl an verschiedenen Stellenausschreibungen und die größte Reichweite. Sie sprechen keine spezielle Zielgruppe an und sind bei vielen Jobsuchenden die erste Anlaufstelle. Bei vielen dieser Jobbörsen sind die Grundfunktionen kostenlos verfügbar und Nutzer müssen erst für Funktionen wie eine bevorzugte Anzeige in der Suche bezahlen. Zu den beliebtesten gehören Stepstone und Monster. 

 

Im Gegensatz dazu ist die Zielgruppe der spezialisierten Jobbörsen eng gesteckt. Ob IT‘ler oder Hotelfachkräfte - für nahezu jede Nische findet man eine eigene Jobbörse. Zwar ist die Reichweite im Gegensatz zu den generalistischen Jobbörsen geringer, dafür die Chance aber höher, dass die Stellenausschreibung von relevanten Bewerbern gesehen wird.

 

Auch bei den regionalen Jobbörsen ist die Zielgruppe enger gefasst. Jedoch beruht diese, im Gegensatz zu den spezialisierten Jobbörsen, nicht auf einer fachlichen Kompetenz, sondern auf regionalen Unterschieden. Der bekannteste Vertreter dürfte hier wohl meinestadt.de sein. 

 

Eine Sonderform stellen die Jobsuchmaschinen dar. Im Gegensatz zu den klassischen Jobbörsen können hier meist keine Stellenausschreibungen hochgeladen werden. Die Ausschreibungen werden, ähnlich wie die Suchergebnisse bei einer Google Suche, aus verschiedenen anderen Jobbörsen zusammengestellt. Auch eine Bewerbung über die Suchmaschine selbst ist meistens nicht möglich. Zu den beliebtesten Jobsuchmaschinen gehören indeed und Kimeta. 

💡Tipp: Auch Social Media Kanäle können für Stellenausschreibungen genutzt werden. Wie das geht könnt ihr HIER nachlesen. 

 

Vorteile

Der größte Vorteil, eine einzelne Stellenausschreibung mit wenigen Klicks auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu veröffentlichen, liegt wohl auf der Hand: Es ist deutlich weniger Aufwand als sie unzählige Male einzeln auf den verschiedenen Portalen hochzuladen. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind für solche Aufgaben meist nur wenige Ressourcen vorhanden. Die große Zeitersparnis stellt auch eine große Kostenersparnis dar, denn wie wir alle wissen: Zeit ist Geld.

Durch die Nutzung der größtmöglichen Reichweite wird sichergestellt, dass die Ausschreibung von möglichst vielen relevanten Bewerbern gesehen wird. Da die wenigsten Jobsuchenden sämtliche Jobbörsen durchsuchen wird so auch die Chance erhöht, dass die Ausschreibung von dem perfekten neuen Mitarbeiter gesehen wird. Dies wird auch durch eine strategische Auswahl von generalistischen und spezialisierten Jobbörsen begünstigt.

 

Nachteile

Die Vorteile von Multiposting überwiegen eindeutig. Gefährlich wird es nur, wenn eine große Reichweite mit vielen qualifizierten Bewerbern gleichgestellt wird und so die eigene Stellenausschreibung auf allen verfügbaren Portalen verbreitet wird, ohne sich über die jeweilige Zielgruppe der einzelnen Jobbörsen bewusst zu sein.

Auch die Analyse der ausgewählten Portale - nachdem schon ein neuer Mitarbeiter gefunden wurde - wird oft vernachlässigt. 

Multiposting selbst hat also keine Nachteile. Die Nachteile entstehen durch falsche oder nicht durchdachte Anwendung der Unternehmen. 

 

Wie sieht eine gute Strategie aus?

Eine gute Multiposting-Strategie kann nur so gut sein wie die Stellenausschreibung, die dadurch verbreitet werden soll. Wie eine gute Stellenausschreibung aussehen soll könnt ihr HIER nachlesen. Nachdem diese erfolgreich erstellt wurde, geht es an die Auswahl der passenden Kanäle. Wie sieht die Zielgruppe aus? Wer soll angesprochen werden? 

Einige Multiposting-Agenturen übernehmen diesen Schritt voll automatisch, sodass das Unternehmen gar nicht genau weiß, wo die Stellenausschreibung überall veröffentlicht wird und wie sinnvoll die Veröffentlichung an der entsprechenden Stelle tatsächlich ist. Wenn eine sehr hohe Reichweite für die Ausschreibung generiert wird, bedeutet das noch nicht, dass sich eine Vielzahl an qualifizierten Bewerbern bewirbt. Ein Mix aus generalistischen und spezialisierten Jobbörsen verspricht meistens den größten Erfolg.

TEASER: Ab nächstem Jahr hilft Euch Catch Talents ganz automatisch bei der Suche nach dem passenden Kanal. Anhand der Stellenausschreibung wird eine dynamische Liste angefertigt, die genau an Eure Anforderungen angepasst ist. 

 

Die Software, die letztendlich für das Multiposting genutzt wird, sollte die ausgewählten Portale selbstverständlich unterstützen und sich durch eine leichte Bedienung auszeichnen. Es sollte außerdem möglich sein, die Stellenausschreibung nicht nur auf den ausgewählten Portalen zu veröffentlichen, sondern sie ganz einfach auch auf der eigenen Website einzubinden. Bei Catch Talents ist dies mit wenigen Klicks möglich. 

 

Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung endet die Arbeit jedoch nicht. Nachdem der passende neue Mitarbeiter gefunden wurde geht es an die Analyse der Zahlen. Welche Jobbörse hat sich bezahlt gemacht? Woher kamen die meisten qualifizierten Bewerbungen? Anhand dieser Daten sollten die Kanäle für zukünftige Stellenausschreibungen angepasst werden.

 

Fazit

Multiposting ist eine gute Möglichkeit, die Reichweite der eigenen Stellenausschreibung zu erhöhen, ohne stundenlang dieselbe Ausschreibung auf verschiedenen Portalen hochzuladen. Der Markt der Multiposting-Agenturen und Softwareanbieter wächst immer mehr und alle versprechen eine riesige Reichweite. Was viele dabei nicht erwähnen: Eine große Reichweite garantiert keine Vielzahl an qualifizierten Bewerbern. Die Portale müssen daher sorgfältig ausgewählt werden. Ein Unternehmen, das einen neuen Softwareentwickler sucht, profitiert wenig davon, wenn die entsprechende Ausschreibung auf einer Jobbörse speziell für Hotels angeboten wird. Auch wenn die Ausschreibung von sehr vielen (wahrscheinlich verwirrten) Hotelfachkräften gesehen wird. 

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Tags: hr, recruiting, stellenausschreibungen,

Social Media Recruiting: Alles Social oder was?
Social Media Recruiting
Alles Social oder was?
 

Die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen über die sozialen Medien zu vermarkten, haben die meisten Unternehmen bereits erkannt. Doch nicht nur neue Kunden lassen sich darüber finden, sondern auch neue Mitarbeiter.

Unter Social Media Recruiting werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die das Personalmarketing in den sozialen Medien nutzt. Dabei kann sowohl aktiv als auch passiv vorgegangen werden. Die passiven Maßnahmen beinhalten die Pflege einer Unternehmensseite in einem oder verschiedenen sozialen Medien und die Moderation der Kommentare. Das Unternehmen baut sich somit eine Corporate Identity auf und sorgt dafür, dass es potenziellen neuen Mitarbeitern positiv auffällt.

Bei der aktiven Suche hingegen werden gezielt User gesucht, die ins Unternehmen passen könnten. Diese werden dann angesprochen, um einen Kontakt herzustellen. Die schnelle und unkomplizierte Kommunikation stellt auch eine der großen Besonderheiten des Social Media Recruitings dar. Dadurch entsteht die Möglichkeit, ein großes Netzwerk von verschiedensten Kontakten aufzubauen.

 

Welche Methoden gibt es?

Die bereits oben genannte aktive Ansprache von potenziell passenden Kandidaten aufgrund ihrer Social Media Profile wird auch Active Sourcing genannt. Wichtig hierbei ist die richtige Formulierung, um die Zielgruppe anzusprechen. Vermieden werden sollten Standardtexte, die massenhaft geschickt werden. Diese Nachrichten werden von der entsprechenden Zielgruppe meist als nervige Spamnachrichten empfunden und ignoriert.

Passiver dagegen ist das Content Marketing und das Employer Branding. Hier geht es darum, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch interessante Inhalte zu wecken. Die dabei geposteten Inhalte sollten natürlich auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sein. Allgemein eignen sich dafür Posts, die die Arbeit im Unternehmen darstellen. Mitarbeiter können sich beispielsweise vorstellen oder von ihrem Arbeitstag berichten. Auch Teamevents oder Feiern können dokumentiert werden, genauso wie Einblicke in die Teamarbeit. Es werden also Geschichten aus dem Unternehmen erzählt, die der Zielgruppe die Möglichkeit geben sich mit dem Unternehmen zu identifizieren und in ihnen gleichzeitig  den Wunsch weckt, zu diesem Team zu gehören.

Eine noch nicht häufig genutzte Methode des Social Media Recruiting ist das Empfehlungsmarketing bzw. Influencer Marketing. Viele Unternehmen nutzen bereits Influencer um ihre Reichweite zu erhöhen und ihre Produkte zu vermarkten, aber im Personalmarketing wird diese Möglichkeit nur selten genutzt. Wichtig ist hierbei, dass die Zielgruppe des Influencers auch genau zu der Zielgruppe des Unternehmens passt. Dann kann beispielsweise der passende Influencer ein Tagespraktikum im Unternehmen machen oder einen Mitarbeiter einen Tag lang begleiten und darüber berichten.

Alle oben genannten Methoden können selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden.

 

Wie sieht gutes Social Media Recruiting aus?

Wie bei jeder Marketingmaßnahme sollte auch hier im Vorfeld eine Strategie entwickelt werden und nicht einfach ohne einen Plan gehandelt werden. Dazu sollten auch Ziele gesetzt werden. Was soll mit den Maßnahmen erreicht werden? Es ist hilfreich, sich bei der Festlegung der Ziele am SMART Modell zu orientieren.

Spezifisch
So konkret und genau formuliert wie nur möglich
Messbar
10 % mehr Follower? 4 neue Mitarbeiter?
Akzeptiert
Das Ziel muss für die involvierten Personen auch erstrebenswert sein
Realistisch
Es bringt nichts Ziele zu formulieren, die nicht erreicht werden können, das lässt die Motivation sinken
Terminierbar
Nennung einer festen Zeitangabe

 

Nachdem die Strategie und das Ziel der Maßnahmen festgelegt wurden, sollten auch einige grundlegenden Richtlinien und Zuständigkeiten geklärt werden. Wer ist für die Social-Media-Kanäle und eventuelle Bewerbungen zuständig? Wie soll mit den potenziellen Kandidaten kommuniziert werden? Sollen sie mit „Du“ oder mit „Sie“ angesprochen werden? Wie wird mit eventuellen Beleidigungen und Lügen umgegangen? All dies muss auch an die jeweilige Zielplattform angepasst werden.

Danach muss eine attraktive Unternehmensseite erstellt werden. Auch diese muss für die ausgewählten Plattformen optimiert werden und zum Corporate Design passen.

Durch regelmäßige Inhalte wird die Unternehmensseite leichter gefunden und bleibt der Zielgruppe im Gedächtnis. Die geposteten Inhalte sollten zur angestrebten Zielgruppe passen, die Nutzer unterhalten und ihre Aufmerksamkeit erregen.

Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile
Nachteile
Zielgruppe wird im persönlichen Umfeld angesprochen
Unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichen Plattformen
Es kann auch Kontakt zu Personen hergestellt werden, die gerade nicht aktiv nach einem neuen Job suchen
Fehler in der Kommunikation können negative Auswirkungen haben und das Unternehmensimage beschädigen („Shitstorm“)
Vor allem die jüngere Generation nutzt soziale Medien zur Jobsuche
Datenschutz muss gewährleistet sein
Hohe Reichweite möglich, wenn interessante Inhalte geteilt werden
RecruiterInnen müssen die einzelnen Kanäle beherrschen, um sie optimal zu nutzen
Ergebnisse der Aktivitäten sind messbar, somit Entscheidungen leicht anpassbar
 
Einfache und schnelle Kommunikation möglich
 
Möglichkeit einen Talent Pool zu erstellen und diesen zu nutzen, wenn neue Mitarbeiter gesucht werden
 

 

Die unterschiedlichen Kanäle

Mittlerweile können Unternehmen eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen für sich nutzen. Alle davon eignen sich für das Employer Branding und das Darstellen des Unternehmens in interessanten Beiträgen.

Den größten Unterschied findet man wohl zwischen den Social Networks und den Business Networks. Da die Nutzer der Social Networks wie Facebook, Twitter und Instagram größtenteils privat unterwegs sind, eignen sich die Plattformen besonders dafür einen authentischen Eindruck von potenziellen Kandidaten zu bekommen.

Im Gegensatz dazu können Unternehmen auf den Business Networks wie XING und LinkedIn mehr Informationen zu den beruflichen Werdegängen der User finden. Da die Nutzer dort im Allgemeinen nicht aus privaten Gründen unterwegs sind, ist die Chance dort höher, dass sie Interesse an neuen Kontakten und Stellenangeboten haben.

Instagram ist die beliebteste Plattform bei den 14- bis 29-jährigen Menschen. Hier empfiehlt es sich mehrmals täglich Fotos und kurze Videos zu posten sowie feste, wiederkehrende Formate zu kreieren, die den Wiedererkennungswert steigern. Beliebt sind auch die Instagram Storys. Bei einem sogenannten „Instagram Story Takeover“ könnte beispielsweise ein Mitarbeiter seinen Arbeitstag in kurzen, unterhaltsamen Videos dokumentieren.

Facebook ist bei den Menschen über 30 Jahren sehr beliebt. Auch hier sollten überwiegend Videos und Fotos gepostet werden, da Posts, die aus reinem Text bestehen, gerne übersehen werden. Die Posts sollten kurz, knackig und unterhaltsam sein.

Bei den Business Networks wie XING und LinkedIn sollten sowohl das Unternehmensprofil als auch die privaten Profile der Recruiter gepflegt werden, um einen professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen. Durch den erweiterten Suchfilter können genau die Kandidaten gefunden und angesprochen werden, die den Auswahlkriterien entsprechen. Wie bei den anderen sozialen Netzwerken, sollte dieses Anschreiben persönlich und individuell gestaltet sein und kein Standardtext, der an 100 Profile verschickt wird.

Vielversprechende Kandidaten, die gerade keinen neuen Job suchen oder für die momentan keine passende Stelle verfügbar ist, können trotzdem in einem Talent Pool vorgemerkt werden. Dieses Netzwerk sollte auch durch regelmäßige Kontakte mit den Kandidaten gepflegt werden.

Fazit

Social Media Recruiting stellt eine gute Möglichkeit dar, zielgruppengenau neue Mitarbeiter zu finden. Allerdings gehört auch einiges an Wissen und Vorbereitung dazu. Vor der Umsetzung jeder Maßnahme muss daher eine Strategie und eine Zielsetzung erarbeitet werden, damit klar wird, was erreicht werden soll und wer gesucht wird.

Dann sollte entschieden werden, welche sozialen Medien für die Umsetzung der Ziele geeignet sind und welche Inhalte und Vorgehensweisen zu den ausgewählten Netzwerken passen.

Durch regelmäßige Postings mit interessanten und unterhaltsamen Inhalten werden potenzielle Kandidaten auf das Unternehmen aufmerksam und durch die Suchfilter können passende neue Mitarbeiter schnell gefunden werden.

Dank der eher lockeren Atmosphäre in den sozialen Medien können Kontakte mit den Nutzern schnell und einfach hergestellt werden und potenzielle neue Mitarbeiter direkt und informell angesprochen werden.

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Tags: hr, recruiting, digitalisierung,

Stellenausschreibungen: Wie schaffe ich es, dass sich der perfekte Bewerber bewirbt?

Stellenausschreibungen 

Wie schaffe ich es, dass sich der perfekte Bewerber bewirbt?

 

Einen neuen Mitarbeiter zu finden gestaltet sich oft schwierig. Für die Suche nach diesem stehen den Personalern verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Die aktive Suche, indem potenzielle Kandidaten persönlich (oder über Headhunter) angesprochen werden oder der passive Weg über eine Stellenausschreibung. Viele Unternehmen scheuen die aktive Suche und lassen sich lieber anschreiben. Doch die Ausschreibung so zu formulieren, dass sich auch genau der Bewerber meldet, den man sich als Arbeitgeber wünscht, ist nicht leicht und wird oft unterschätzt.

Der wichtigste Schritt findet vor der eigentlichen Formulierung statt. Zuerst muss die Frage geklärt werden, wer überhaupt gesucht wird. Hierfür ist es sehr hilfreich sich auch mit den zukünftigen Kollegen des gesuchten Mitarbeiters zu unterhalten. Diese wissen im Allgemeinen sehr genau was der neue Mitarbeiter können muss. Anhand dieser Angaben kann eine Candidate Persona erstellt werden, also eine Art Lebenslauf des perfekten Mitarbeiters. 

Die Candidate Persona kann dann als Grundlage für die Stellenausschreibung dienen. Wie sollte die Ausschreibung aussehen, damit sich der Wunschkandidat bewirbt? Auf welcher Plattform würde der Wunschkandidat nach einem neuen Job suchen? Und auf welchem Weg würde er sich am liebsten bewerben?

 

Wie sollte die Stellenausschreibung aussehen?

 

In erster Linie sollte sie anschaulich, nachvollziehbar und differenziert sein. 

Durch eine gute und übersichtliche Struktur und den Einsatz von Zwischenüberschriften, Absätzen und dem Hervorheben der wichtigsten Wörter, kann sich ein potenzieller Bewerber schnell einen Überblick verschaffen und wird nicht von einem einzigen Textblock erschlagen. Um sofort eine vertraute Verbindung zum Unternehmen herzustellen, ist es sinnvoll sich am Corporate Design zu orientieren. Dafür können die Farben des Unternehmens, das Logo und optional einige passende Bilder verwendet werden.

💡 Tipp: Mit dem Tool von Catch Talents lassen sich leicht übersichtliche Stellenausschreibungen erstellen, die sich perfekt ins Unternehmensbild einfügen.

 

So sollte die Stelle für eine Bürokauffrau/-mann nicht aussehen: ganz ernste firma
So fügt sich die Stelle ins Corporate Design ein: Catch Corporat

 

 

Wie sollte eine Stellenausschreibung aufgebaut sein?

Auch bei einer Stellenausschreibung lässt sich das AIDA-Modell, das ansonsten für Werbestrategien verwendet wird, anwenden. Das AIDA steht für Attention, Interest, Desire und Action. 

Zuerst muss die Aufmerksamkeit (Attention) potenzieller Bewerber geweckt werden. Das funktioniert am Besten mit einem aussagekräftigen Titel. Auch hier sollte wieder auf das bereits erstellte Candidate Persona zurückgegriffen werden. Bei welchem Titel würde sich der Wunschbewerber angesprochen fühlen?

Nachdem die Aufmerksamkeit des potenziellen Bewerbers erregt wurde, gilt es im nächsten Schritt auch das Interesse (Interest) zu  wecken.

Im Untertitel oder in den ersten paar Sätzen der Ausschreibung sollte dafür die Stelle näher beschrieben werden. Wer wird genau gesucht? Ist es eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle? Befristet oder unbefristet?

Der darauffolgende Hauptteil sollte dazu genutzt werden, den Wunsch (Desire) im potenziellen Bewerber zu wecken, sich genau auf diese Stelle zu bewerben. Wie sieht das Unternehmen aus? Welche Aufgaben kommen auf den neuen Mitarbeiter zu? Was kann das Unternehmen dem Bewerber bieten? 

Der letzte Schritt ist dann die Bewerbung selbst (Action). Diese sollte dem potenziellen Bewerber so einfach wie möglich gemacht werden, indem am Anschluss der Ausschreibung gut sichtbar die Kontaktdaten und der zuständige Ansprechpartner stehen. Ein Hinweis, ob die Bewerbung per Post, per E-Mail oder Online über ein eigenes Bewerbungsformular eingereicht werden soll, sollte eingefügt werden. Falls es ein Onlinebewerbungsformular gibt, darf der Link zu diesem auch nicht fehlen.

 

Was gehört in eine Stellenausschreibung?

Grob gesagt sollten in der Stellenausschreibung die fünf W-Fragen geklärt werden.

 

Wer sind wir?

Was macht das Unternehmen besonders? Wie ist die Unternehmenskultur und Philosophie?

 

Was erwarten wir?

Welche Aufgabengebiete und Tätigkeiten kommen auf den zukünftigen Mitarbeiter zu? Wichtig hierbei ist es möglichst konkret zu werden und auf allgemeine Floskeln zu verzichten. Anstatt einer bloßen Aufzählung von Aufgaben, bietet sich hier auch die Beschreibung eines typischen Arbeitstages an.

 

Wen suchen wir?

Welche Anforderungen und Qualifikationen soll der zukünftige Mitarbeiter mitbringen? Die Anforderungen sollten idealerweise nach der Wichtigkeit sortiert werden und auch nachvollziehbar zur ausgeschriebenen Stelle passen.

 

Was bieten wir?

Hier sollten alle Jobdetails und Benefits beschrieben werden. Auch ein ungefährer Gehaltsrahmen und realistische Wochenarbeitszeiten können hier aufgelistet werden. Das sorgt für Transparenz und Offenheit. Auch Zusatzleistungen wie kostenloses Obst oder Getränke sollten erwähnt werden.

 

Wie kann man sich bewerben?

Nicht fehlen darf ein Call-to-Action. Wer ist der zuständige Ansprechpartner (auch für eventuelle Rückfragen)? Wie sollen Bewerbungen eingereicht werden? 

 

 

Was gehört nicht in eine Stellenausschreibung?

 

Seit dem Jahre 2006 verhindert das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) die Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.

Daher sollten Stellenausschreibungen möglichst neutral formuliert werden. 

Vermieden werden sollten Formulierungen, die darauf hindeuten, dass ein bestimmtes Geschlecht gesucht wird. Dazu zählen beispielsweise „Dann sind Sie unser Mann!“ oder Berufsbezeichnungen wie „Sekretärin“ oder „Kaufmann“. Besser ist die Verwendung geschlechtsunabhängiger Oberbegriffe („Pflegekräfte“, „Lehrkräfte“), sprachlicher Symmetrie („Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin“) oder, wenn unbedingt das generische Maskulinum verwendet werden soll, der Zusatz „m/w/d“.

Auch Formulierungen, die andeuten, dass Bewerber mit einem bestimmten Alter gesucht werden, dürfen nicht verwendet werden. Dazu gehören auch Aussagen wie „langjährige Berufserfahrung“ und „Wir sind ein junges, dynamisches Team“. Diese Formulierungen sollten genauso vermieden werden wie Ausdrücke, die auf die ethnische Herkunft schließen lassen, wie „Muttersprache“ und die verpflichtende Angabe des Geburtsortes und Phrasen, die Menschen mit einer Behinderung ausschließen („körperlich belastbar“, „geistig flexibel“).

 

Im Einzelfall sind jedoch Ausnahmen möglich. Wenn die Art der auszuübenden Tätigkeit es erfordert und es eine entscheidende Voraussetzung ist, darf auch nach einem bestimmten Geschlecht gefragt werden. Beispiele hierfür wären eine weibliche Gleichstellungsbeauftragte, ein bestimmtes Model oder eine Angestellte in einem Frauenhaus.

Hinsichtlich der Religion gibt es vor allem Ausnahmen für Kirchen oder ihnen zugeordneten Einrichtungen. Diese dürfen auch nach einer bestimmten Religion suchen. 

Bei Nichteinhaltung des AGG drohen Entschädigungsforderungen und Schadensersatz. Daher ist es umso wichtiger den gesamten Bewerbungsvorgang und jede Korrespondenz genau zu dokumentieren, damit im Zweifelsfall nachgewiesen werden kann, warum ein bestimmter Bewerber abgelehnt wurde. 

💡 Tipp: Mit dem Tool von Catch Talents wird der ganze Bewerbungsvorgang automatisch dokumentiert!

 

Diese Stelle listet unrealistische Anforderungen auf: eBay Anzeige
Hier passen die Anforderungen zur Stelle: Catch SM (2)

 

Fazit

Eine gute Stellenausschreibung sollte in erster Linie die Aufmerksamkeit des Wunschbewerbers wecken. Daher ist es besonders wichtig, sich vor dem Erstellen der Ausschreibung genau zu überlegen, wie der perfekte neue Mitarbeiter aussehen sollte. 

Anhand dessen kann dann die Stellenausschreibung formuliert werden. Durch welchen Titel würde der zukünftige Wunschmitarbeiter auf die Ausschreibung klicken? Bei welchem Inhalt wird in ihm der Wunsch geweckt sich zu bewerben? Wie würde er sich am Liebsten bewerben? 

Außerdem sollte man bedenken, dass sich nicht nur der Bewerber bei dem Unternehmen bewirbt, sondern die Stellenausschreibung auch eine Bewerbung bei den potenziellen neuen Mitarbeitern darstellt. Wenn jemand kreatives gesucht wird, sollte die Stellenausschreibung im Idealfall auch kreativ gestaltet sein. 

Natürlich sollte man dabei immer ehrlich bleiben und keine falschen Versprechungen machen, damit der zukünftige Mitarbeiter auch lange glücklich im Unternehmen bleibt. Bis auf wenige Ausnahmefälle ist es auch wichtig das AGG zu beachten und die Ausschreibung so neutral wie nur möglich zu formulieren, um niemanden zu benachteiligen. Um eventuelle Klagen aufgrund von Benachteiligung zu verhindern, ist eine lückenlose Dokumentation des gesamten Bewerbungsprozesses unverzichtbar.

 

 

Für unsere Newsletter-Abonnenten…

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Tags: hr, recruiting, stellenausschreibungen,

Change Your Mind!
Von Jacqueline Czech am 6. Oktober 2020

Change Your Mind!

Change Your Mind!

Warum die COVID-19-Krise auch als Chance gesehen werden kann

 

Die aktuelle Situation ist alles andere als leicht: Wir alle fühlen uns eingeschränkt, haben vielleicht sogar ein wenig Angst und müssen auf vieles verzichten was jahrelang Normalität war. COVID-19 verlangt viel von uns ab, kann uns aber auch durchaus die Möglichkeit geben endlich das in Angriff zu nehmen, was wir all die Jahre vor uns hergeschoben haben.

 

Corona – was nun?

Ein Großteil der Mitarbeiter arbeitet nun von zu Hause aus. Dadurch erfolgen Arbeitsvorgänge, die normalerweise stets persönlich im Betrieb erledigt wurden, digital. Viele Unternehmen sahen die Digitalisierung ihrer Arbeit - wenn überhaupt - in weiter Ferne, denn es gab schlicht und ergreifend keinen Grund dafür. Schließlich bedeutet dies zunächst eine große Umstellung und, je nachdem was benötigt wird, fallen auch so manche Kosten an. Doch wo Nachteile sind, da sind auch Vorteile.

So wird durch eine Digitalisierung eine schnelle und leichte Kommunikation ermöglicht, die in den meisten Fällen dokumentiert wird und somit Missverständnissen vorbeugen kann. Auch lange Arbeitswege entfallen, sodass neue potentielle Mitarbeiter weltweit gesucht werden können und Unternehmen sind nicht darauf angewiesen , dass Mitarbeiter in der Nähe des Betriebes wohnen. Besonders für frisch gebackene Eltern oder Alleinerziehende stellt Homeoffice eine gute Option dar. Dank flexibel gestaltbarer Arbeitszeiten lassen sich Beruf und Kind besser miteinander vereinbaren und allgemein führen diese zu einer ausgeglichenen Work-Life-Balance.

 

Jung und affin

Gerade für ältere Unternehmen kann es schwer sein, Gewohnheiten und bestehende Routinen aufzubrechen und umzudenken, da über Jahre hinweg dieselben Prozesse abliefen.

Gegensätzlich dazu ist die Digitalisierung der Unternehmensprozesse vor allem für die Generation der “Digital Natives” in der Regel unkompliziert, da sie mit dem Internet aufgewachsen sind und somit kaum Probleme haben, zwischen Online und Offline zu wechseln. Die Angst vor Neuem ist sehr gering, die Motivation neue Wege zu gehen äußerst präsent. Daher kann COVID-19 auch als Chance gesehen werden, um die eigene Arbeitssituation zu überdenken und vielleicht ein eigenes Start-up zu gründen.

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist Deutschland eher zurückhaltend was die Unternehmensgründungen angeht. Die Angst zu versagen und insolvent zu gehen, ist auf Grund der Corona-Krise besonders hoch, weshalb die Gründungszahlen in Deutschland abermals gesunken sind. Dabei gibt es auch jetzt Branchen die als krisensicher gelten (z.B. IT-Branche mit Lösungen fürs Homeoffice und andere Branchen, die nicht auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind). Gerade Menschen mit innovativen Ideen, die Corona-bedingt vielleicht mehr Zeit haben, (z.B. durch Kurzarbeit) sollten darüber nachdenken sich selbstständig zu machen.

💡 Tipp: Wer sich jetzt noch unsicher ist, für den gibt es viele Beratungsangebote. Die IHK bietet z.B. eine Gründungsberatung,
spezielle Gründungstage und -seminare an.

 

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Tags: homeoffice, digitalisierung, unternehmensgründung

Homeoffice: Was muss ich als Arbeitgeber beachten?

Homeoffice

Was muss ich als Arbeitgeber beachten?

 

Nicht erst seit der Corona Pandemie ist das Thema Homeoffice präsent. Laut einer Umfrage wünschen sich ca. zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer die Möglichkeit ihren Arbeitsplatz flexibel zu gestalten. Trotzdem wird diese Möglichkeit gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen selten angeboten. Dabei stellt das Angebot, die Arbeit und den Arbeitsplatz flexibel zu gestalten einen entscheidenden Vorteil im wirtschaftlichen Wettbewerb dar, der es ermöglicht das Unternehmen von anderen Arbeitgebern hervorzuheben.

 

Doch für wen macht Homeoffice Sinn?

Ganz vereinfacht ausgedrückt: Für alle Berufe in denen ein Computer ausreicht. Besonders bietet es sich also für Berufe aus der IT-Branche, Vertriebsmitarbeiter und kreative Jobs an. Auch Mitarbeiter mit einem weiten Arbeitsweg profitieren davon.

So sollte das ideale Homeoffice aussehen

Einer der wichtigsten Punkte um von zu Hause aus arbeiten zu können, ist ein vernünftiger Arbeitsplatz. Ein vernünftiger Arbeitsplatz sollte in erster Linie die technischen Voraussetzungen erfüllen, damit der Mitarbeiter seine Arbeit erledigen kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber auch die Einrichtung des Arbeitsplatzes, um ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Dazu gehören auch ergonomische Büromöbel.

Sofern der Arbeitgeber keinen regulären Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung stellt, müssen die Arbeitsmittel im Homeoffice bereitgestellt werden. 

💡 Tipp: Um Erreichbarkeit des Mitarbeiters zu gewährleisten, sollten Kernarbeitszeiten vereinbart werden.

 

Die Vor- und Nachteile auf einem Blick

Vorteile Nachteile
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit Mitarbeiter sind zu Hause schneller abgelenkt
Positives Unternehmensimage Arbeitgeber hat keine Kontrolle über die Arbeitszeit
Geringerer Arbeitsausfall durch Krankheiten Mangelnde Datensicherheit
Kostenersparnis Nicht jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit sich zu Hause ein eigenes Büro einzurichten
Höhere Produktivität durch ungestörte Arbeitsumgebung Mitarbeiter fühlen sich schnell isoliert und nicht mehr zur Firma zugehörig
Mitarbeiter können nach Elternzeit schneller zurückkehren  

 

💡 Tipp: Regelmäßige Team Meetings vereinbaren, um Vereinsamung zu verhindern.

 

Rechtliche Grundlagen

Auch auf der rechtlichen Seite gibt es einiges zu beachten. Momentan gibt es anders als in anderen Ländern in Deutschland keine gesetzliche Homeoffice Regelung. Weder haben Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, noch dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter dazu zwingen von zu Hause aus zu arbeiten. 

Nur weil ein Mitarbeiter von zu Hause aus arbeitet, heißt es nicht das dort andere Gesetze gelten. Genauso wie im Büro gelten auch hier die Vorgaben zum Arbeitsschutz und zu den Arbeitszeiten.

Arbeitszeit Darf 8 Stunden nicht überschreiten, nur in Ausnahmen auf 10 Stunden verlängert
Ruhepause • Mindestens 30 min. bei 6-9 Stunden Arbeit
• 45 min. bei mehr als 9 Stunden insgesamt
• Nicht mehr als 6 Stunden arbeiten
• Pausen können in 15-Minuten-Blöcke aufgeteilt werden
Ruhezeiten 11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit (Ausnahmeregelung für Krankenhäuser und Co.)

 

Zusätzlich zum normalen Arbeitsvertrag sollten alle Vereinbarungen und Verpflichtungen in einem Telearbeitsvertrag festgehalten werden. Einen wichtigen Punkt stellt dabei auch der Datenschutz dar. Um die Sicherheit der dienstlichen Daten zu gewährleisten ist eine strenge Trennung von privaten und dienstlichen Daten notwendig. 

Fazit

Das Angebot im Homeoffice zu arbeiten, bietet nicht nur den Arbeitnehmern viele Vorteile. Durch zufriedenere Mitarbeiter steigt nicht nur die Produktivität, sondern auch die Mitarbeiterbindung. 

Außerdem profitieren gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der positiven Außenwirkung, die die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice mit sich bringt. Dadurch stechen sie auch im Wettbewerb mit größeren Unternehmen, die von Arbeitnehmern sonst bevorzugt werde, hervor. 

 

Für unsere Newsletter-Abonnenten...

...haben wir eine ausführliche Tabelle zusammengestellt, in der wir die hilfreichsten Tools miteinander verglichen haben, die euch bei der Arbeit im Homeoffice unterstützen.

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Tags: hr, recruiting, homeoffice

Ein Start-up im Homeoffice
Von Lukas Völkel am 1. September 2020

Ein Start-up im Homeoffice

Ein Start-up im Homeoffice

Corona-Pandemie: Das Catch-Team auf neuen Wegen

Ganz Nordrhein-Westfalen befindet sich am 23. März 2020 in einer nie dagewesenen Situation: Das COVID-19 Virus bestimmt den öffentlichen Alltag, im ganzen Bundesland tritt das Kontaktverbot in Kraft. Eine Ausnahmesituation, auch für Unternehmen: Büros können nicht mehr genutzt werden, die persönliche Zusammenarbeit ist eingeschränkt und Arbeitsprozesse müssen überdacht werden. Fünf Monate später ist Normalität geworden, was viele Unternehmen nur aus der Theorie kennen: die vollständige Arbeit im Homeoffice. Themen wie die Abstandsregelung und Maskenpflicht bestimmen nicht nur die Diskussion im öffentlichen Raum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen gilt es umzudenken. Auch aktuelle Lockerungen stellen besonders die kleinen Teams vor Herausforderungen: zwar können Büros mit Mundschutz und der Einhaltung des Mindestabstandes teilweise wieder betreten werden, trotzdem reicht der Platz meist nicht für alle Kollegen aus, was eine weitere Arbeit im Homeoffice für viele unausweichlich macht.

 
 

Vernetzen, Verbinden und Vertrauen

Auch wir von Catch Talents stellen uns der neuen Herausforderung: Es gilt umzudenken, Arbeitsprozesse neu zu strukturieren und auftretende Probleme zu lösen. Dabei zählt vor allem: Kommunikation ist alles! Meetings finden in Chatrooms statt, zur Kaffeepause trifft man sich vor der Webcam. Besonders der Teamgeist rückt in den Vordergrund: Mehr als zuvor gilt es, einen guten Kontakt zu Kollegen zu pflegen und Vertrauen in die Stärken jedes einzelnen zu haben. Bildschirme werden geteilt, Dokumente im gemeinsamen Call bearbeitet und auch Gespräche mit Interessenten und bestehenden Kunden werden im Video-Chat geführt. Was früher nur bestimmte Arbeitsbereiche betraf, ist in vielen deutschen Unternehmen längst Alltag geworden. Es gilt deshalb, vor allem Soft Skills und soziale Kompetenzen neu zu definieren: Kann ich ein Projekt mit Kollegen planen und vorstellen, obwohl diese sich an einem völlig anderen Ort befinden? Habe ich meine Termine im Auge und weiß auch zuhause, was ich bis wann erledigt haben sollte? Sicher liegt die Arbeit im Homeoffice nicht jedem, und manch einer würde nur allzu gern so schnell wie möglich seinen Platz im Büro wieder besetzen. Sie regt aber auch zum Umdenken an und schafft neue Möglichkeiten, den Arbeitsalltag individuell zu gestalten.

 
 

Homeoffice: Wie geht es weiter?

Die Corona-bedingte Arbeit im Homeoffice hat nicht nur zu einer Umstrukturierung bestehender Arbeitsprozesse geführt, sie hat auch viele Mitarbeiter zu regelrechten Experten gemacht. Dieses aus einer Krise geborene Fachwissen wird auch nach Ende der COVID-19 Pandemie eine nicht mehr wegzudenkende Rolle spielen: Besonders kleine und mittelständische Unternehmen, bei welchen sich Homeoffice-Workflows etabliert haben, könnten auch langfristig weiter auf die Arbeit von zuhause zurückgreifen und so Teile ihrer Organisation in den virtuellen Raum verlegen. Die Vorteile kämen dabei sowohl dem Unternehmen, als auch den Mitarbeitern zugute: Während Unternehmen vor allem von der schnellen, dezentralen Wirkweise des Homeoffice profitieren, dürften sich Angestellte über eine ausgeglichenere Work-Life-Balance und seltenere Anfahrten zum Arbeitsplatz freuen.

 
 

Findet euren Homeoffice-Nachwuchs mit der ISA-Methode®

Die Fähigkeit, strukturiert und zuverlässig im Homeoffice zu arbeiten könnte also in naher Zukunft zu einem wichtigen Kriterium bei der Einstellung neuer Teamplayer werden. Mit unserem von Catch Talents entwickelten Matching-Algorithmus könnt ihr auf einen Blick Kandidaten finden, welche diesen Suchkriterien entsprechen. Für euren Homeoffice-Workflow sucht ihr Kandidaten mit speziellen Fähigkeiten? Ideenreichtum, Spontanität und Planungstalent sind euch heute wichtiger als je zuvor? Kein Problem! Mit unserer eigens für den Bewerbungsprozess konzipierten ISA-Methode® könnt ihr die Persönlichkeit eurer Bewerber bereits vor dem Vorstellungsgespräch kennenlernen und entscheiden, wer auch im Homeoffice gut zu euch passen könnte.

 

Mit Catch Talents echte Teamplayer entdecken

Besonders im Homeoffice zählen Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu den wichtigsten Eigenschaften eines guten Workflows. Ihr wollt bereits vorab wissen, wie sich die Skills eurer Bewerber mit denen eures Teams decken? In welchem Bereich braucht ihr unbedingt Verstärkung? Auch hier bieten wir eine einfache Lösung: Mit der ISA-Analyse® lassen sich potenzielle Homeoffice-Spezialisten finden und mit den Stärken eures Teams vergleichen. Denn vielleicht sucht ihr nun besonders nach Eigenschaften, welche im digitalen Raum eine viel größere Rolle spielen als im Büro-Alltag, und wollt neue Kollegen direkt in die Arbeit von zuhause integrieren. Die Team-Analyse von Catch Talents hilft euch dabei, indem sie Kandidaten entsprechend zu euren Wünschen und Anforderungen filtert und genau errechnet, wer besonders in EUER Team passt. Somit ist ein erfolgreicher Start in die gemeinsame, digitale Zukunft garantiert und neue Projekte und Aufgaben lassen sich spielend verteilen.

 
 

Neue Herausforderungen erwarten uns

Auch wenn die Entwicklung der aktuellen Lage in Deutschland noch ungewiss erscheint, ist sicher: Das Homeoffice wird wahrscheinlich auch in Zukunft einen wesentlich größeren Stellenwert einnehmen als bisher und moderne sowie flexible Kompetenzen erfordern. Und letztlich ist es das, was wir an unserer Arbeit besonders schätzen: Neue Herausforderungen zu finden und diese erfolgreich zu bewältigen.

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Tags: hr, recruiting, homeoffice

Herzlich Willkommen auf unserem neuen Blog!

Herzlich Willkommen auf unserem neuen Blog!

Super, dass du es hierher geschafft hast. Auf unserem Blog findest du alle wichtigen Neuigkeiten zu unserem Produkt sowie Informationen über aktuelle Projekte, an denen unser Team fleißig arbeitet. Darüber hinaus bieten wir dir Einblicke ins Innere unseres Start-ups, berichten über aktuelles Geschehen und haben auch sonst noch die eine oder andere spannende Geschichte für dich auf Lager.  

 

Über uns

Unser Team besteht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages aus 6 festen Mitarbeitern und ist seit 2017 ein Start-up aus Köln, welches seine Ideenwerkstatt im Gründerzentrum Gateway der Uni Köln hat. Zurzeit besteht unser Team aus den beiden Gründern Justin Bous (kaufmännische Geschäftsführung, Organisation und Sales) und Marco Verhoeven (technische Geschäftsführung und IT-Management), zusätzlich beschäftigen wir zwei Backend-, sowie zwei Frontend-Entwickler. Darüber hinaus verstärken uns zurzeit zwei Praktikanten im Bereich des Marketings

 

 

Was ist Catch Talents?

Unser Ziel von Catch Talents ist es, durch unsere neu entwickelte Software den Bewerbungsprozess effizienter zu gestalten sowie die Persönlichkeit des Bewerbers mit einzubeziehen, um passgenaue Kandidaten für euer Unternehmen herauszufiltern. Unsere zu diesem Zweck programmierte ISA-Methode® ermöglicht die Analyse der Bewerberprofile durch einen Persönlichkeitstest noch vor dem persönlichen Kennenlernen der Kandidaten, wodurch sich für die Sichtung von Bewerbungsunterlagen die Hälfte der benötigten Zeit einsparen lässt. 
Unser Tool von Catch Talents unterstützt die kennzahlenbasierte Vorauswahl anhand weicher Faktoren, wie beispielsweise zu welchem Grad der Kandidat introvertiert bzw. extrovertiert ist. Bisher konnten diese Merkmale erst in einem späteren Verlauf des Bewerbungsprozesses erfasst werden - hier bieten wir von Catch Talents eine einfache, zeitsparende Lösung. Durch maschinelles Lernen liefert unser Algorithmus immer bessere Ergebnisse bei der Bewerberauswahl, das eigens von uns entwickelte Tool lässt sich durch sein intuitives Design einfach in die Optik der jeweiligen Unternehmenswebsite integrieren. 
 
Die beiden Gründer von Catch Talents - Justin Bous und Marco Verhoeven - erhielten 2017 ein EXIST-Gründerstipendium und konnten sich darüber hinaus auch die Unterstützung des Cologne Institute for Information Systems (CIIS) sichern, welches das junge Start-up mit großem Know-How versorgte und sein weitreichendes Netzwerk zur Verfügung stellte. 
 
Seit September 2019 befindet sich die Software von Catch Talents nun im täglichen Einsatz bei rund 30 mittelständischen Unternehmen und hilft diesen dabei, die passenden Kandidaten für das eigene Team zu finden. Die Kunden sind begeistert: Besonders die erhebliche zeitliche Entlastung bei der Kandidatensuche und stetig steigende Bewerberzahlen sorgen für hohe Zufriedenheit, sowohl bei Unternehmen als auch bei Bewerbern. „Die Implementierung der persönlichen Passung eines Bewerbers ist für uns als familiengeführter Mittelständler ein essentieller Faktor. Wir setzen auf langjährige Bindung und Loyalität zwischen dem Mitarbeiter und uns als Arbeitgeber – insbesondere angesichts des momentanen Fachkräftemangels“, sagt Werner Heiliger, Geschäftsführer der  Peter Greven GmbH & Co. KG und Kunde der ersten Stunde.
 
Auch innerhalb der Kölner Start-up Szene konnte Catch Talents sich bereits einen Namen machen, bereits 2018 setzten wir uns bei den Auswahl-Pitches für den Future Champions Accelerator Rhein-Ruhr gegen überregionale Mitbewerber durch. Überdies sind wir 2020 beim Förderprogramm SmartCity Cologne GO mit dabei, einem Projekt welches dabei hilft die Stadt Köln nachhaltiger und klimagerechter zu gestalten.
 
Durch Kooperationen mit Industrieverbänden und regionalen Unternehmernetzwerken möchte unser junges Team in diesem Jahr weiter wachsen: „Es ist uns wichtig, dass wir mittelständischen Unternehmen eine Lösung bieten, die ganz gezielt für sie entwickelt und auf deren Bedürfnisse angepasst ist – das geht nur, wenn man die Unternehmen in die Weiterentwicklung der Software direkt mit einbezieht“, so Justin Bous.Foto Gründer
Die Gründer Marco Verhoeven und Justin Bous.
 
Als nächsten Schritt planen unsere beiden Gründer, eine erste Investition aufzunehmen, um die eigenen Ressourcen auszubauen und die Entwicklung ihres Start-ups voranzutreiben. „Wir wollen den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen dort draußen dabei helfen, schnell passende Bewerber zu finden. Auch dann, wenn die Ressourcen knapp sind und das Know-How eventuell in diesem Bereich fehlt“, sagt Marco Verhoeven.

Haben wir deine Neugierde geweckt und möchtest du hinter die Kulissen von Catch Talents blicken? Dann schau gerne auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei, wir freuen uns auf dich!
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